Man muss etwas, und sei es noch so wenig, für diejenigen tun, die Hilfe brauchen, etwas, was keinen Lohn bringt, sondern Freude, es tun zu dürfen.
(Albert Schweitzer)

Queen Rose – Notfell

Queen Rose

Queen  Rose

Rasse: Husky
Geschlecht: weiblich
Geboren: 06.05.2016
Verträglichkeit: kommt aus dem Leben in einer Hundegruppe
Katzen/ Kleintiere: eher nein
Kinder: mag sie
Autofahren: kein Problem
Alleine bleiben: problemlos in Hundegesellschaft – zurzeit aber nicht sinnvoll
Besonderheit: Epilepsie, die erkannte Ursache – Unterleibskrämpfe während der Läufigkeit – wurde durch die Kastration mit großer Wahrscheinlichkeit beseitigt
Derzeit in unserer Auffangstation auf der schwäbischen Alb 

 

Update 04.11.2018

Queen Rose

Queen Rose hat es geschafft!
Queen RoseQueen RoseAuch seit unserem letzten Bericht gab es keine weiteren Anfälle mehr. Wir glauben fest daran, dass all IHRE guten Gedanken dabei geholfen haben. Am 20. Oktober war es dann endlich soweit, Queen Rose konnte operiert werden. Die OP verlief gut und sie durfte die Nacht bei unserer Stationsleiterin verbringen. Die Nacht war entspannt und bereits am Sonntag ging es Queen Rose schon wieder sehr gut. Inzwischen verheilt ihr Wunde sehr gut und sie ist wieder ‚quietschfidel‘ ganz im wörtlichen Sinne. Wir hoffen, die Ursache ihrer Anfälle ist jetzt beseitigt, und überführen Queen Rose nun zu den Vermittlungshunden. Die kontrollierte Medikamenten-Reduktion wird in einem Monat begonnen.

Queen Rose

Falls Sie Interesse an Queen Rose haben, gibt es noch Themen zu bedenken. Die Epilepsie kann jederzeit wieder akut werden und muss dann medikamentös behandelt werden. Da es in den ersten zwei Lebensjahren von Queen Rose keinerlei medizinische Hilfe gab, hat die Krankheit auch Spuren hinterlassen. Ihre Lernfähigkeit ist eingeschränkt, wir stellten durchaus kognitive Schwächen bei ihr fest. Vermutlich ist das auch der Grund, dass sie sich gerne an einem souveränen Hund orientiert. Das sind nicht die einfachsten Rahmenbedingungen für ein gemeinsames glückliches Leben.

Queen Rose und Konrad

Falls Sie mit beiden Themen gut umgehen und leben können, freuen wir uns über Ihren Anruf bzw. Ihre Mail für Queeen Rose.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e.V. - Freudenstadt

 


 

update 05.08.2018

Queen Rose

Queen RoseQueen Rose geht GassiDas ‚Daumen drücken‘ hilft offensichtlich! Queen Rose erfreut sich ihres Lebens auf der Schwäbischen Alb. Bei Mittags-Hitze zieht sie sich gerne ins kühle Hundehaus zurück und hält Siesta, meist mit dem Kopf auf Karlsons Schenkel.

Zum Gassigang geht es dann durch die Wälder. Und wenn es morgens unter 15 Grad hat, darf sie im zweier-Gespann am Scooter laufen. Das gefällt ihr sehr, vor allem, wenn sie sich an einem anderen Hund orientieren kann.

Queen Rose

Sie ist richtig aufgeblüht und spielt nicht nur ausgelassen mit Hope oder Karlson, sondern macht schon auch mal eine klare Ansage an einen Rüden im Nachbargehege.
Die Hälfte der Zeit bis zu ihrer Kastration ist seit unserem letzten Bericht bereits vergangen, ohne dass Queen Rose einen weiteren Anfall hatte.

Queen Rose

Also bitte nicht nachlassen mit dem weiteren Pfoten und Daumen drücken! Wir melden uns, sobald es wieder Neuigkeiten gibt.

Das Team der NfP - Freudenstadt

 


 

Aktualisierung 16.06.2018

Queen Rose

Es gibt positive Neuigkeiten zu Queen Rose!
Eine erneute Blutuntersuchung hat gezeigt, dass die Leukozyten in Queens Lebensadern auf niedrigerem Level sind, die Entzündung ist überstanden und die entsprechenden Medikamente können abgesetzt werden. Sie wirkt auch wieder fröhlicher. Während ihrer Läufigkeit konnten wir beobachten, dass sie in entspannter Lage immer wieder die Hinterläufe an den Körper zog. Auch verlor sie das Blut nicht – wie üblich - tröpfchenweise, sondern im Schwall. Die Vermutung liegt nahe, dass sie heftige Krämpfe im Unterleib hatte. Unsere Tierärztin meint, dass in so einem Fall eine Kastration sicher hilft. Diese ist jetzt in einem viertel Jahr geplant. Falls Queen Rose während dieser Zeit keinen weiteren Anfall mehr bekommt, werden wir nach der OP eine kontrollierte Medikamentenreduktion bezüglich der Epilepsie einleiten.

Die zweite gute Nachricht: die medizinische Versorgung von Queen Rose ist durch Ihre Anteilnahme und spontane finanzielle Unterstützung abgesichert!

Vielen herzlichen Dank für die schnelle Hilfe!

Queen Rose

Jetzt hilft weiter: alle Pfoten und Daumen drücken! Queen Rose soll gesund werden und eine neue Zukunft bekommen! Wir werden Sie über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden halten.
Das Team der NfP - Freudenstadt

 


 

Queen RoseQueen RoseDie zweijährige Hündin wurde Anfang Mai zu uns auf die Station gebracht, da der Besitzer aus persönlichen Gründen sein Rudel verkleinern muss. Queens hündische Partner konnten nach seinen Angaben verkauft werden, aber da sie für den Hundesport wegen ihrer Krankheit nicht taugt, brachte er sie – ohne persönliche vertraute Gegenstände wie z.B. eine Decke - zu uns. Auf unsere Frage, wann sie den letzten Anfall hatte, gab es keine Antwort. Medikamente bekam sie bisher keine.

Queen Rose

Wir nahmen die zierliche zurückhaltende Hündin, die etwas ausgemergelt wirkte, natürlich auf und integrierten sie in eine Hundegruppe. Dort fühlt sie sich wohl und wird auch nicht bedrängt, da sie bei ihrer Ankunft heftig läufig war.Queen Rose
Sie zeigte gleich Freude an Bewegung in der Natur, die gerne auch etwas sportlicher sein darf. Queen machte sehr schnell einen körperlich besseren Eindruck. Aber die Anfälle ließen leider nicht lange auf sich warten, bereits am 17. Mai bekam sie zwei. Sie wird jetzt mit Medikamenten versorgt und die ersten Analyseergebnisse sind bei uns. Das Blutbild weist auf eine Entzündung hin, die ebenfalls behandelt wird. Durch die Medikamente ist sie nicht ganz so bewegungsfreudig, dafür aber recht stabil, ihre Unruhe und das Kreiseln sind eingedämmt. Seit einer Woche blüht sie sogar auf.
Im Umgang mit anderen Hunden ist die noch junge Nordische sehr souverän. Ihre übergroße Vorsicht neuen Menschen gegenüber hat sie schnell verloren und kommt schon auf uns zu.

An eine Vermittlung ist im Augenblick noch nicht zu denken. Wir müssen noch einiges untersuchen, um die richtigen Schritte für Queens positive Entwicklung einzuleiten. Auch ‚stubenrein‘ ist noch ein Fremdwort für sie. Aber vor allem wäre ein zu schneller neuer Ortswechsel kontraproduktiv auf dem eingeschlagenen Weg.

Falls SIE Queen Rose auf diesem Weg in eine neue Zukunft finanziell unterstützen möchten, würden wir uns sehr darüber freuen. Wir werden weiter berichten, sobald wir neue Fortschritte und Ergebnisse haben.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e.V., Freudenstadt

 

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letzte Bearbeitung am 06. Nov 18