Stationsau(f)sbau in Burladingen-Gauselfingen - Das Jahr 2020

 

Die Station - Fortschritt bis Juli 2020 - Arbeitseinsatz mit fast normaler Gruppengrösse

Ende Juni war es endlich soweit – wir bekamen von den zuständigen Behörden das OK für die Durchführung eines Arbeitseinsatzes mit 10 Helfern, für Ende Juli wurde die Anzahl nochmals aufgestockt. Es war eine große Freude, nach so langer Zeit die Station mit all ihren Bewohnern und natürlich auch die vielen bekannten Gesichter zu sehen. Dieses Hochgefühl ließ uns motiviert ans Werk schreiten.

Naturgemäß wiederholen sich die Arbeiten in den Sommermonaten, so wurde den Grasflächen und dem Unkraut erneut tüchtig zu Leibe gerückt.

  Anka  
Gartenpflege   Gartenarbeit
  Rasenpflege  

An beiden Terminen stand die Quarantäne auf dem Programm. Um das geplante Waschbecken im Vorraum montieren zu können, musste die Schiebetüre bearbeitet werden, damit diese sich nach links öffnet. Im Vorraum wurden die Kabel für den Lichtschalter nach außen geführt, um die wasserfesten Beplankungen in einem Stück montieren zu können. Der Wasseranschluss für das Waschbecken hat seinen Weg ins Innere gefunden.

Quarantäneabteilung Quarantäneabteilung Quarantäneabteilung
     

Unser Schreiner hatte die Corona-Arbeitspause genutzt, um zu Hause einen für die Außen-Sitzbänke passenden, wetterfesten Tisch zu zimmern. Dieser wurde beim ersten Treffen grundiert und beim zweiten fertig gestellt. Außerdem bekam die kleine Sitzbank außen noch eine Auffrischung, jetzt ist alles geschützt und sieht wirklich einladend aus.

Bank streichen Tisch streichen

Als die Pinsel und Rollen schon mal ausgepackt waren, wurde gleich an einer weiteren Hundehütte weitergestrichen, das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

Hütte Fensterläden streichen Hütte
     

Im Juli arbeitete sich die Malerfraktion, die schon die Garagentore so schön gestrichen hatten, quasi um die Ecke und putzte die Garagenwand im Hundegehege 1 mit weißer Farbe heraus. Die kleine Wand am Hauseingang bekam auch noch etwas von der Farbe ab. Klar gehörten da auch Vorarbeiten wie Löcher verputzen dazu. Ohne der hündischen Hilfe wären sie sicher nicht so schnell fertig geworden.

Sarah und Malou   Sarah
  Wand streichen  

Natürlich wurde an beiden Tagen am Übersprungschutz gearbeitet und wir sind schon ein klein wenig stolz verkünden zu können, dass das Gehege 4 nun komplett ausbruchsicher ist. Es geht mit diesem Großprojekt also voran.

Zaun von innen Zaun von aussen

Wie immer fallen auch kurzfristig kleinere Arbeiten an oder auch welche, die einem einfach so ins Auge springen. So wurden kleine Reparaturen an den Schlössern vorgenommen und ein paar erhöhte Hundeliegeflächen in 2 Hundehäusern neu befestigt. Angesprungen hat mich ein wegstehendes Stück der noch vorhandenen Schutzfolie an der Außenwand. Zuerst etwas daran pulend, fand ich mich kurz darauf am abziehen ganzer Bahnen vor.

Folie absiehen

So Corona will, werden wir auch im nächsten Monat wieder antreten.

Simone mit dem Team der Nothilfe für Polarhunde


Die Station - Fortschritt im Mai 2020 - Arbeitseinsatz im Kleinformat

Beim Erstellen des Plans für die Arbeitseinsätze in 2020 haben wir besonders erwartungsvoll auf das Wochenende um Christi Himmelfahrt geschaut. Bei dem Termin wollten wir mit möglichst vielen Leuten ordentliche Fortschritte auf der Station erreichen. Aber wie in allen Lebensbereichen hat uns Corona zumindest in Teilen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die vorherigen Arbeitseinsätze mussten natürlich zum Schutz aller entfallen. Mit Beginn der Lockerungen wagten wir auch leise Hoffnungen für die Arbeitseinsätze. Nach Gesprächen der Verantwortlichen mit den zuständigen Behörden war klar: Bis zu fünf Arbeitswillige dürfen über Christi Himmelfahrt Hammer, Pinsel und Gartenschere in die Hand nehmen und loswerkeln!

Übersprungschutz Garagentor Garagentor

Zum Glück ist die Station groß und bietet viele Einsatzmöglichkeiten, denn Sicherheitsabstand musste auch im kleinen Kreis sein. Dank des tollen Wetters am Donnerstag und Freitag konnten wir zudem vieles im Außenbereich machen, z.B. den Übersprungschutz im Gehege 4 montieren, die Garagentore fertig streichen und mit dem Freischneider rund um die Station für einen ordentlichen Eindruck sorgen. Alles natürlich unter Beobachtung durch die vielen vierbeinigen Experten.

relaxen relaxen Unkraut

Die große Holzbank außen hat nun ebenfalls ihren verdienten Anstrich bekommen, der im großen Regen direkt einem Härtetest unterzogen wurde. Die Arbeiten am Samstag wurden dann mit nochmals reduziertem Team größtenteils in die große, gut durchlüftetet Halle verlegt. Nachdem zwei Tapfere noch im strömenden Regen Elektroschrott etc. auf der Deponie entsorgt haben, bekam die bisher von Sugar genutzte Hundehütte einen neuen Boden, ein neues Dach und einen neuen Anstrich. Die „Leo“-Hütte wurde ebenfalls für ihren Außeneinsatz renoviert. Jetzt erstrahlen beide passend im nordischen Design in den Gehegen.

So konnten wir also einiges bewegen, trotzdem freuen wir uns jetzt schon auf „normale“ Arbeitseinsätze in größerer Runde. Die Organisatoren behalten die Entwicklung im Auge, im Zweifelsfall geht die Sicherheit für Mensch und Tier vor.

Hütte streichen Hütte gestrichen Hütte bezugsfertig

Neben der eigentlichen Arbeit war aber auch zu sehen, wie gut sich alle vor Ort auf die Situation eingestellt haben. Gerade die Gassigänger verhalten sich sehr umsichtig und nehmen kleine Wartezeiten in Kauf, um den Hunden weiterhin den gleichen Auslauf und eine schöne Abwechslung zu bieten. Dafür großen Respekt, die Hunde danken es sichtlich! Ebenfalls toll ist, dass auch die Vermittlung bereits wieder vorsichtig anläuft.

Sarah mit dem Team der Nothilfe für Polarhunde


Die Station – Fortschritt bis Februar 2020

Das neue Jahr brachte eine Änderung in der Organisation der Arbeitseinsätze mit sich. Drei ehrenamtliche Helfer haben sich zusammengefunden und zeigen sich nun für die Planung und Durchführung der Anlässe verantwortlich. Hier nun ihr erster Bericht:
Dem Ruf der drei folgten die treuen Helfer wie gewohnt zuverlässig und so trafen sie sich am 2. und 29. Februar zu den ersten Arbeitseinsätzen 2020. Morgens konnte man die Sonne fast erahnen und bei unerwartet warmen Temperaturen wurde die Malerfraktion kurzentschlossen umorganisiert. Sie schwangen ihre Pinsel statt zur Neugestaltung eines Schrankes, der später in die Quarantäne kommen soll, an dem bereits grundierten, linken Garagentor, das nun in neuem Glanz erstrahlt.

Außerdem leisteten sie Schleif-Vorarbeiten an der Türe des Hundehaus 4, damit diese beim nächsten Mal mit Grundierung und Farbe versehen fertig gestellt werden kann. Ende Februar wurde dies in Angriff genommen, allerdings trocknete die Farbe nicht so schnell wie erhofft, der letzte Deckanstrich wird auf das nächste Mal verschoben.

Gleichzeitig wurde eine neue Gittertüre für das Hundehaus 4 zusammengeschraubt, damit diese im Sommer beim Lüften des Raumes unsere Huskys vor einem ungenehmigten Ausflug hindert. Beim zweiten Einsatz wurde sie noch mit Scharnieren und Schloss versehen, eingebaut und leistet nach dem ersten Husky-Test nun sicher gute Dienste.

   
   

Eine Männergruppe musste ordentlich in die Hände spucken: der Auftrag lautete sortieren der vorhandenen Zaunelemente nach den Kategorien Hunde, Pferde und Entsorgung. Dazu wurde eine weitere Pferdebox freigeräumt. Außerdem waren sie zuständig, hinter der noch bestehenden Reithallenbande die ersten Felder aufzuräumen, was sich als gute Kombination herausstellte, denn da kamen ebenfalls noch Gitterelemente zum Vorschein. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen:

     
     
     

Der Boiler in der Halle hat sich entschieden, seinen Dienst zu verweigern und tropfte bei Gebrauch vor sich hin. Dies musste natürlich unterbunden werden und er wurde durch einen Neuen ersetzt. Seit Anfang Februar haben unsere Pflegerinnen wieder zuverlässig genügend heißes Wasser, um für die Fellnasen alles sauber zu halten.

Nachdem die Zaunmänner sich gestärkt hatten, mussten sie nochmals ran – es galt, schweres Gerät aus dem Vorraum der Quarantäne zu tragen, um hier Platz für den geplanten Schrank zu schaffen. Auch das meisterten sie mit Bravour. Nebenbei erhielt die Türe der Sattelkammer eine neue Klinke und wurde gekürzt, damit sie richtig schließt. Nun dient dieser Raum als Lager für Fliesen und entsprechendes Arbeitsmaterial.

   

In der Wohnung wurde die bis dato vorhandene Lagerstätte von diversen Arbeitsmitteln aufgelöst und sortiert. Am Sonntagmorgen schafften noch 2 rastlose Helferlein die Materialien an ihren richtigen Platz. Damit ist hier auch die Gemütlichkeit eingezogen. Ende Februar wurde noch der Frühjahrsputz in Hexes Hütte in Angriff genommen. Eigentlich unter der Aufsicht von zwei Fellnasen, die aber keine große Ernsthaftigkeit ihrer Aufseher-Position an den Tag legten.

     

Nun bleibt uns nur, allen fleißigen Helfen einen großen Dank auszusprechen! Es hat viel Spaß gemacht mit Euch Allen und wir haben unseren Arbeitsplan für beide Tage voll erfüllt. Nicht zu vergessen unsere Köchinnen und deren Helfer, die uns zwischen malen und Gitter sortieren mit gehaltvollen, warmen Mahlzeiten versorgt haben.

Simone mit dem Team der Nothilfe für Polarhunde

PS: anlässlich der aktuellen Krise haben wir bis auf Weiteres die Arbeitseinsätze abgesagt


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