Eine Spendenaktion der Birken-Realschule Stuttgart im Rahmen des WVR (Wirtschaft-Verwalten-Recht) -Projekts

Vier Mädels, Finnja (die Tochter eines Mitglieds von uns), Kim, Veronita und Jasmin der Klasse 7b von der Birken-Realschule Stuttgart haben für uns gebacken und die Bäckereien in der großen Pause verkauft. Den Erlös in Höhe von 100,10 Euro haben sie uns auf die schwäbische Alb in unsere Auffangstation gebracht. Wir möchten uns auf diesem Weg nochmals herzlich bedanken für diese tolle Idee und deren Umsetzung.

Es ist immer wieder schön zu wissen, wieviele Menschen sich für die Tiere einsetzen und vor allem, dass es auch immer wieder junge Menschen sind, die Freude daran haben, sich für unsere Sorgenfelle einzusetzen.

Das Team der NfP - Freudenstadt

 


 

8. Eurasiertreffen in Bruchsal-Helmsheim am 13.04.2013

Gruppenbild mit Menschen

Jenny und RonjaMittlerweile fand es bereits zum achten Mal statt – unser Treffen der einstigen Süd-Eurasier aus dem scheuen Rudel, welches 2008 in unserer damaligen Station Einzug gehalten hatte. Zu sehen ist davon schon seit langer Zeit nichts mehr, denn alle unsere einstigen Sorgenfelle haben sich längst zu ganz „normalen“ Vierbeinern entwickelt und ihre Vergangenheit weit hinter sich gelassen. Diese Vierbeiner zu sehen, wie sie neugierig, fröhlich und selbstbewusst ihr Leben als vollwertige Mitglieder ihrer Familien genießen, treibt uns doch immer wieder Freudentränen in die Augen!

Wie es nun fast schon Tradition ist, hatte unsere Akami mit ihrem Frauchen wieder die Organisation unseres Treffens übernommen und alle vier- und zweibeinigen Freunde eingeladen, doch wieder einmal einen schönen Tag gemeinsam zu verbringen. Und wie immer ist ihr dies vollkommen gelungen, denn alle waren sie in Begleitung ihrer Menschen da:

Sheela und Naro, Monja und Bony, Leon, Suki, Okito mit Kumpel Bonito und natürlich Jenny und Ronja, die ja allen Eurasiern erst den Weg in ein normales Leben gezeigt hatten.

Und weil unsere Eurasier und ihre Zweibeiner keineswegs nur ihresgleichen mögen, waren natürlich auch die „nicht-eurasischen“ Freunde eingeladen:

Taran und Turid samt ihren Zweibeinern und ihrem neuen Freund Tom-Tom, die kleine Lou mit ihrem Frauchen und Malamuten-Mix Nanuk. Verzichten mussten wir leider auf Berner Sennin Emma, die nach ihrer Augenoperation Spielverbot hatte. Wir wünschen ihr gute Besserung und hoffen, dass Emma beim nächsten Mal wieder mit dabei sein kann.

Getroffen haben wir uns wie beim letzten Mal im Vereinsheim des Kleintierzüchtervereins und wir möchten uns wieder einmal ganz herzlich bedanken, dass wir diese schöne Örtlichkeit nutzen dürfen. Ein ganz herzliches Dankeschön auch an die Wirtin Silke, die uns wieder einmal bestens versorgt hat – obwohl sie ihre Küche immer wieder gegen vierbeinige Eindringlinge verteidigen musste.

Akami Bonito Monja
Naro Okito Suki
Leon Hundegewusel Sheela
     

gemeinsamer SpaziergangNachdem alle eingetroffen waren, sich die Zwei- und Vierbeiner herzlich begrüßt hatten, stand wie immer ein erster gemeinsamer Spaziergang auf dem Programm, an dessen Anschluss ein ganz besonderes Highlight auf uns wartete: hatten nämlich Herrn Thomas Kern von der Hundeschule Kern eingeladen, der einen Kurzvortrag über Hundeverhalten für uns abhielt. Darüber haben wir uns sehr gefreut, denn Herr Kern ist uns natürlich bestens bekannt, hatte er uns doch schon öfter – auch in der damaligen Auffangstation – mit Rat und Tat zur Seite gestanden, damit aus einem „Sorgenfell“ ein „Glücksfell“ werden konnte. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Kern www.Hundeschule-Kern.de für seinen interessanten und informativen Vortrag und bei Andrea und Michael für ihre grandiose Überraschung.

Doch wie immer unter guten Freunden verging die Zeit leider viel zu schnell und nach einem gemeinsamen Abendspaziergang wurden dann zwar müde, aber glückliche und zufriedene Vierbeiner in die Autos gepackt um die teils weite Heimreise anzutreten. Es war wieder einmal ein wunderschöner Tag, den wir alle gemeinsam verbringen konnten und so bleibt nur eins zu sagen: Schön, dass ihr alle gekommen seid und DANKE, dass es euch alle gibt! Bis zum nächsten Mal,

Euer Nanuk mit Yvonne Eulert

 

 

 

 


 

7. Eurasier-Treffen in Bruchsal – Helmsheim

EurasierAm 19.11.2012 war es endlich wieder soweit, das 7. Treffen der einst so scheuen Süd-Eurasier aus dem großen Rudel fand wie gewohnt in Bruchsal statt. Bereits zum zweiten Mal waren wir nun im Vereinsheim des Kleintierzüchtervereins zu Gast und alle Vierbeiner samt den zugehörigen Menschen haben sich „pudelwohl“ gefühlt. Es ist ja gar nicht so einfach, eine Örtlichkeit zu finden, an der so viele Vierbeiner willkommen sind und das auch noch über ein großes eingezäuntes Areal verfügt, in dem ein gemischtes Hunderudel ausgelassen spielen, rennen und toben kann. Wir möchten uns daher ganz herzlich bei Silke bedanken, dass wir das Vereinsheim nebst Freilaufgelände für unsere Treffen nutzen dürfen und darüber hinaus so vortrefflich bewirtet werden.

Wie immer begrüßte Eurasierin Akami als „Organisatorin“ des Treffens mit ihrem Frauchen alle Gäste, die nach und nach eintrafen: der stolze Naro mit seiner Gefährtin Sheela, Suki, der alte Okito mit seinem Freund und Beschützer Bonito, Malamute-Mix Nanuk, Bijou und natürlich die Zwerge Jenny und Ronja, die ja damals alle Süd-Eurasier auf ihr heutiges Leben vorbereitet hatten. Nicht dabei sein konnten leider Leon, Nelson sowie Bony nebst Monja, die sich jedoch schon wieder auf das nächste Treffen im Frühjahr freuen, sowie die Berner Sennin Emma, deren Frauchen aus beruflichen Gründen verhindert war.

Neu dabei waren Turid und Taran mit ihren Menschen, die mit ihren Zweibeinern in der Nähe von Akami wohnen und kurzerhand mit eingeladen wurden. Die Vierbeiner wurden von allen anderen Pelznasen freundlich begrüßt und im Rudel willkommen geheißen, ebenso wie die zugehören Menschen. Ja, nicht nur die Hunde, auch die Menschen verstanden sich auf Anhieb gut und wir freuen uns sehr, die „Neuen“ auch beim nächsten Treffen wieder mit begrüßen zu dürfen.Eurasier

Natürlich nutzten die Vierbeiner die Zeit, welche die Zweibeiner zur Begrüßung und zum „Schwätzen“ brauchten, für ausgiebige Rennspiele und dann ging es zum gemeinsamen Spaziergang über die Felder. Wie immer war es überaus schön zu sehen, wie sozial die Vierbeiner sind und wie sie alle miteinander umgehen. Selbst wenn Mensch wieder einmal die Leinen entwirren musste, gab es kein Gezeter, kein Futterneid untereinander, sondern alles verlief, wir sind es nicht anders gewöhnt, friedlich und harmonisch.

Nach dem Spaziergang freuten sich die Menschen auf eine warme Gaststube und ein gutes Mittagessen, währenddessen die Vierbeiner die Zeit für eine Ruhepause oder auch für weitere Spielchen nutzten. Herzlich bedanken möchten wir uns auch bei Roswitha, die dieses Mal selbst gemachte Marmelade dabei hatte und diese zugunsten der Tiere zum Kauf anbot. Der Erlös wurde von ihr vollständig für die Pelznasen der NFP gespendet und wir dürfen uns auf leckeres Frühstücks-Gelee freuen. Vielen Dank dafür!

Es war wieder einmal ein wunderschöner Tag, den Hunde und Menschen sehr genossen haben. Dennoch war auch dieser Tag nicht vollkommen ungetrübt, denn Obly, die kleine Spanierin eines unserer aktiven Mitglieder, war dieses Mal nicht dabei. Obly ist im September einem heimtückischen Giftanschlag in ihrem eigenen Garten zum Opfer gefallen, der alle nur wütend und sprachlos macht. Wir alle empfinden tiefes Mitgefühl und wünschen dem Frauchen alles Gute.

Viel zu schnell ging der Tag vorüber und als es dann langsam dämmerte, schlossen wir unser Treffen noch mit einem gemeinsamen Abendspaziergang ab, bevor sich alle wieder auf den Heimweg machten. Auch wenn es der Wettergott dieses Mal nicht allzu gut mit uns gemeint hatte, so haben wir doch gemeinsam mit unseren Vierbeinern einige wunderschöne Stunden verbracht und wir freuen uns schon sehr auf das nächste Treffen im kommenden Frühjahr.Eurasier

Nothilfe für Polarhunde e. V. Freudenstadt

Verständlicherweise freute sich natürlich die ehemalige Pflegestelle, die alle der Eurasier „durchlaufen“ hatten, und die die scheuen Vierbeiner behutsam, aber konsequent auf ein Leben als Familienhund vorbereitet hatte, ganz besonders über die ehemaligen Schützlinge:

Vier Jahre sind vergangen, dass die einstmals Scheuen bei ihren Menschen eingezogen sind.
Vier Jahre, in denen vieles umgesetzt, viel erarbeitet und noch mehr erreicht wurde.
Vier Jahre konnten wir beobachten, wie jeder einzelne Scheue Fortschritte und einen großen Schub nach vorne gemacht hat. Alle können sie frei laufen und sind auf Zuruf sofort bei ihren Menschen:
Akami – souverän und mit einer fast stoischen Ruhe, Frauchen immer im Blick;
Suki – das Wunderkind, das nach einem Alleingang fern der Heimat den Weg nach Hause gefunden hat – sie weicht ihren Menschen nicht von den Fersen;
Sheela – die kleine wilde Hummel, immer ein strahlendes Gesicht – immer zu jedem Schabernack aufgelegt;
Naro – der nach 15 Wochen Flucht im Raum Berlin als fast „unvermittelbar“ galt, hat seinen festen Stand in der Familie, er läuft frei – aber er läuft frei mit stolz aufgerollter Rute;

Und die Scheuen, die schon Jahre zuvor einen festen Platz gefunden haben:
Okito, liebevoll „Oki“ genannt – er strahlt so viel Wärme aus und wird jedes Mal ein wenig offener, seine Familie liebt ihren Opi – Bijou – die helle Schönheit hat viel von ihrer Unsicherheit verloren, auch sie läuft frei und genießt das Leben bei ihren Menschen als kleine Prinzessin.Eurasiertreffen

Es tut gut zu sehen, mit wie viel Engagement die neuen Besitzer ihre Hunde betreuen - sie voll in ihr Familienleben integriert haben. Da weiß man genau, dass man die richtige Entscheidung bei der Vermittlung eines jeden scheuen Eurasiers getroffen hat, obwohl bei manchen die Erwartungshaltung am Anfang doch ein wenig anders ausgesehen hat. Die Arbeit hat sich gelohnt – „wir sind mächtig stolz auf euch und das, was ihr geleistet habt“.

Die ehemalige Pflegestelle

 

 

 

 

 

 


 

Eurasiertreffen in Obergrombach

Eurasiertreffen

Am 19.11.2011 war es wieder soweit – bei strahlendem Sonnenschein trafen sich die Süd-Eurasier zum wiederholten Mal, um gemeinsam einen herrlichen Tag zu verbringen. Leider konnten dieses Mal nicht alle Vier- und Zweibeiner vertreten sein, doch Nelson, Monja, Boni und Leon haben sich dafür schon für das nächste Treffen im Frühjahr angesagt. Trotzdem haben wir uns riesig auf das Treffen gefreut, denn es ist einfach immer wieder schön zu sehen, wie sich diese – einst schon fast wilden – Vierbeiner unter der sorgsamen Pflege und Fürsorge ihrer Familien entwickelt haben.Eurasier

Akami hat zusammen mit ihrem Frauchen wieder einmal die Organisation übernommen und dafür gesorgt, dass wir samt allen Vierbeinern das Gelände des Hundesportvereins Obergrombach nutzen konnten und Clarissa überzeugt hat, mit einem wundervollen gedeckten Tisch für das leibliche Wohl der Zweibeiner zu sorgen. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken.

Wie immer war um 10:30 Uhr Treffen angesagt und Akami wuselte schon pflichtbewusst über den Vorplatz, um ja alle ihre Gäste gebührend in Empfang zu nehmen. Angereist waren Suki, Sheila und Naro, Okito und Bonito und natürlich die „Zwerge“, Jenny, Ronja und Tonja samt ihren Zweibeinern, die ja damals allen Eurasiern die Pfote gereicht hatten und sie auf ihren ersten Schritten in ein ausgefülltes Hundeleben begleitet hatten. Auch waren wieder einige „Fremdlinge“ eingeladen: Akami hatte ihre Freundin Emma dabei, die trotz ihrer erst sechs Monate schon ein recht stattliches Berner Sennen-Mädel ist. Gekommen war auch Olby, ein portugisisches Podenco-Mädel, zusammen mit ihrem Frauchen – ein Mitglied unseres Vereins, die ganz in der Nähe wohnt, sowie der große Malamute-Mix Nanuk (selten haben wir so einen großen, souveränen, absolut sozialen, nur freundlichen Malamute-Mix erlebt). Und – quasi als Kontrastprogramm zum Nanuk - hatte sich der erst kürzlich über die NfP vermittelte Husky-Mix in Dackelgröße „Dixi“ dazu gesellt.

Die Begrüßung war ein großes Hallo zwischen Zwei- und Vierbeinern – schließlich kennt man sich, freute sich auf einander und ist ja fast schon ein „große Familie“, und die „Neuen“ wurden genauso herzlich begrüßt und gehörten einfach dazu. Klein-Dixi kannte ja überhaupt keine Berührungsängste und stürzte sich gleich wagemutig auf den Größten, irgendwie wohl wissend, dass dem Nanuk alles recht ist, was nur mit ihm spielt. Und so tobten die beiden Rüden ausgelassen durch das aufgehäufte Laub, dass die Mädels nur noch staunend daneben stehen konnten. Zwischendurch wurde stürmisch jeder Neuankömmling begrüßt und dann ging es sofort wieder zurück ins Laub. Spielen, Rennen, Toben – und jede Menge glückliche Hundegesichter, die sich in der Gruppe ganz offensichtlich „sauwohl“ fühlten und ihren Spaß hatten.Naro

Dennoch ging es dann mit einiger Verspätung zu dem gemeinsamen Spaziergang, auf dem sich vor allem die Zweibeiner viel zu erzählen hatten. Von Naro zum Beispiel, der sich immer mehr an seine Menschen anschließt, der sogar von sich aus auf seine Menschen zugeht und aktiv Streicheleinheiten einfordert.

Wer hätte das damals gedacht, dass gerade Naro, der doch von den Menschen so überhaupt nichts wissen wollte, sich so toll entwickeln würde. Man kann nur erahnen, wie viel Liebe hier gegeben wurde, damit sich unser Naro so öffnet. Ja, Naro weiß genau, wer zu seiner Familie gehört und hat dies auch dem Nanuk zähnefletschend klar gemacht – keinesfalls würde er dulden, dass ein Fremder seiner Sheila und seinen Menschen zu nahe kommt! Aber der Nanuk ist derart souverän und gelassen, dass er sich auch von einem blanken Hundegebiss nicht provozieren lässt – vielleicht hat er ja innerlich gelächelt über so viel Größenwahn?

Oder auch Suki, die heute ihren Menschen immer auf dem Fuße folgt und fast immer Freilauf genießen kann, weil es ihr nie einfallen würde, ihre Menschen aus dem Blick zu verlieren. Vergessen sind die Zeiten, in denen Suki voller Panik geflüchtet war und erst drei Wochen später wieder zuhause vor dem Gartentor stand. Nein, so etwas würde der Suki heute nicht mehr passieren, denn sie weiß genau, wo sie hingehört.

Für Sheila oder Akami braucht es sowieso keine Worte. Niemand würde glauben, dass die beiden Mädels aus dem Rudel scheuer Vierbeiner stammen – nein, das sind junge, selbstbewusste Vierbeiner, die ihre Vergangenheit vollkommen abgelegt haben und ihren Menschen nur Freude machen.Eurasier

Und auch unser Okito blüht unter der Geborgenheit und Fürsorge seiner Familie und dem Zusammensein mit seinem Kumpel Bonito förmlich auf und strahlt nur noch Glück und Zufriedenheit aus, dass einem beim Zuschauen das Herz aufgeht.

Es war eine große Gruppe fröhlicher Hunde und ihrer Menschen, die da zusammen unterwegs war und selbst die ältesten Vierbeiner, die gesundheitlich angeschlagene kleine Tonja, Jenny und Okito stapften frohen Mutes ihres Wegs und haben den Tag sichtlich genossen.

Im Anschluss an den obligatorischen Spaziergang bei herrlichem Sonnenschein stand wieder Spielen und Toben auf dem großen eingezäunten Gelände auf dem Programm. Es war einfach großartig zu sehen, wie alle Vierbeiner – ob groß oder klein – zusammen spielten oder einfach aus purer Lebensfreude wie geölte Blitze über die Wiese fegten. Die große Gewinnerin beim „Wettrennen“ war dabei ganz eindeutig die kleine Shiba-Hündin Ronja, die förmlich über den Platz flog und keinem ihrer Mitläufer eine Chance ließ. Besonders schön war auch, dass alle Vierbeiner das Motto verfolgten, „Leben und leben lassen“: Nie gab es Streit, nie wurden die älteren Vierbeiner wie Tonja (15 Jahre), Jenny (12 Jahre) oder Okito (12 Jahre) von den Jungspunden überrannt und selbst die Wasserschüssel wurde friedlich geteilt.

Als dann Clarissa zum wiederholten Male zum Essen rief, konnten die Vierbeiner müde und zufrieden eine Auszeit nehmen, während sich die Zweibeiner an der liebevoll gerichteten Tafel stärken konnten.

EurasierDoch so ganz unbeschwert blieb auch dieser Tag nicht, denn ganz kurzfristig mussten zwei Pelznasen aus absoluten Notsituationen befreit werden. Zwei Rüden, die entweder gebracht oder von ehrenamtlichen Helfern abgeholt wurden, haben wir übernommen, Formalitäten mussten erledigt werden und die Vierbeiner in Pflegestellen übergeben werden. Doch für beide Vierbeiner beginnt nun hoffentlich ein schönes und artgerechtes Leben und auch solche Einsätze gehören zum Tierschutz dazu.

Es war wieder einmal ein wunderschöner Tag, den wir zusammen mit lieb gewonnenen Menschen und überglücklichen Vierbeinern verbringen durften. Zu sehen, dass diese Vierbeiner heute völlig „normale“ Pelzgesichter sind, die ganz selbstverständlich ihr Leben mit ihren Menschen teilen, macht uns einfach nur glücklich und dankbar…, weil es damals fast unmöglich erschien. So bleibt uns nur, von ganzem Herzen Danke zu sagen und: Wir freuen uns auf das nächste Treffen mit Euch!

Ein ganz herzliches Dankeschön sagen wir auch Clarissa, die wieder bestens für uns gesorgt hat und vor allem dem Vorstand des Hundesportvereins, der uns das Gelände für diesen Tag überlassen hat - verbunden mit einem Herzen kommenden „Entschuldigung, aber die Laubhaufen waren einfach zu schön! - “

Toben im Laub


 

Eurasier-Treffen 04.06.2011 Naro und Sheela haben eingeladen...

Eurasier-TreffenEs ist schon zur beliebten Gewohnheit geworden, dass die große Eurasier-Familie sich ein- bis zweimal im Jahr zu einem Treffen wiedersieht. Es ist leider immer schwer, alle unter einen Hut zu bekommen, aber der „harte Kern“ ist meist vertreten. So ist es nicht nur eine große Freude, alle die lieb gewordenen Menschen mit ihren nun nicht mehr scheuen Eurasiern zu treffen, nein, es ist auch ein besonderes Erlebnis, eben Balsam für die Seele, in den Werdegang, bzw. die tolle Entwicklung der Tiere mit einbezogen zu sein. Man kann sich nur still freuen über so viel Engagement, das die neuen Menschen gezeigt haben und noch immer zeigen. Dafür alleine hat es schon gereicht, sich all die Mühe zu machen. Aber es lohnt sich immer, egal für welches Tier, egal für welche Rasse. Die Probleme schafft letztendlich meist nur der Mensch selbst, worunter dann die Tiere leiden müssen.

Am 04.06.2011 war es dann soweit, das Eurasiertreffen stand vor der Tür. Gefiebert hatte man nach dem Tag, an dem man sich wiedersehen wollte. Zuerst sehr spärlich, doch dann kamen nicht nur Absagen, sondern auch Zusagen. Und über die haben wir uns mal wieder mächtig gefreut.

EurasierUm 10.30 Uhr haben wir uns wieder in Obergrombach beim Schäferhundeverein getroffen. Gerne wiederholen wir uns: ein traumhaftes Gelände, absolut geeignet für solche Treffen. Eine wunderbare Geste vom Vorstand des Schäferhundevereins Obergrombach, dass wir auch an diesem Tag nicht nur das tolle große Gelände zum Freilaufen, sondern auch das Vereinshaus für uns nutzen durften. Clarissa hatte ja wieder für das leibliche Wohl gesorgt, also konnte nichts schief laufen.

Auch an diesem Tag war es wieder umwerfend, wie offen wir (die ehemalige private Pflegestelle, die die meisten Eurasiern bei den ersten Schritten in Richtung Sozialisation begleitete) von den Menschen mit ihren Vierbeinern empfangen wurden. Natürlich kommt man immer ein bisschen zu spät (alle warteten schon), auch wenn man sehr drauf bedacht ist, pünktlich zu sein. So durften die Zwerge gleich aus dem Auto und es fand die Begrüßung statt. Ein bisschen Gemaule und Gemotze (Ronja hat eben immer was zu meckern, bis sie jedem relaxt begegnet), denn da war auch ein Neuer mit dabei, auf den wir zum Schluss hin zu sprechen kommen.
Aber zuerst geht es mal um die wichtigsten Teilnehmer, die einst scheuen Eurasier.
Akami als „Platzhirsch“ wuselte schon freudig von einem zum anderen, ist sie doch die Umgebung gewöhnt und bewegt sich frei und ohne Leine total souverän. Enorm, was sie nochmals für einen Schub nach vorne gemacht und wie sie uns ihr Selbstbewusstsein demonstriert hat.Eurasier
Monja und Boni, ein unschlagbares Team – immer wieder sind wir begeistert von der kleinen hellen Hündin, die sich viel an ihrer großen Freundin Boni orientiert, die jedoch unbeschwert aufgewachsen ist. Mit lachenden Gesichtern stürmen sie durchs Gelände. Auch Monja hat sich ein bisschen mehr Selbstvertrauen angeeignet und man spürt, dass sie die Sicherheit, die Boni und ihre Zweibeiner ihr geben, enorm genießt und motiviert.

Und wie erstaunt waren wir, Suki mit erhobenem Köpfchen und eingerollter Rute zu sehen, immer einen Blick auf ihre Menschen werfend und auf jedes Kommando hörend. Frei, noch ein kleines bisschen unsicher zwischen all den Hunden, aber ohne Angst hat sie sich gezeigt.
Ja, das Eurasier-Mädel, das kurz nach der Vermittlung für 3 Wochen flüchtig war und von selbst den Weg nach Hause fand – kaum zu glauben, dass es noch dieselbe ist wie vor einigen Monaten.

Ebenso den Kopf oben und mit eingerollter Rute erschien dann Naro mit Sheela im Schlepptau. Was soll man dazu sagen? Angelehnt und im Arm von seinem Herrchen, ER, der doch nie die Nähe wollte?? Ist es wirklich derselbe Hund, der noch vor einiger Zeit voller Panik in der Station von einer zur anderen Ecke rannte, wenn man sich im Gehege blicken ließ?
Und an seiner Seite Sheela, die kleine lebendige und immer zum Toben aufgelegte Hündin.Eurasier Wanderung
Das Bild, das sich uns bot, sprach für sich selbst. Was soll man dazu noch großartig sagen?

Eigentlich kämpft man jedes Mal mit den Tränen (Freudentränen), wenn man sieht, wie sich jeder in dieser kleinen Gruppe entwickelt hat. Und ihre Menschen, die sich nicht auf die Schulter klopfen, sondern für die es selbstverständlich ist, dass sie ihre Vierbeiner voll in ihr Leben integriert und sich mit ihnen arrangiert haben.

Schon gar nicht vergessen wollen wir Okito, den schon älteren Eurasier-Rüden. Er wurde vor mehreren Jahren auch als nicht sozialisiert übernommen und vermittelt. Durch Krankheit und Tod seiner Menschen landete er wieder bei der NfP und musste neu vermittelt werden. Und das ist ein absoluter Segen für diesen tollen Kerl. An der Seite von Eurasier-Kumpel Bonito und begleitet von seinen Menschen hat er gelernt, dass das Leben nicht nur aus Angst und Panik besteht; nur bei zu viel Reizen wirkt er noch unsicher. Aber bei diesem Treffen durften wir sehen, dass er wesentlich stabiler geworden ist und sich auch mal von sich aus anbietet, gestreichelt zu werden.Eurasier

Und zu diesem Treffen kam ein ganz außergewöhnlicher Bursche dazu. Noch vor einem Jahr hatte Yvonne ihre Jenny mit dabei, die leider nicht so gut auf diese Rasselbande zu sprechen war. Jenny ist jedoch im Alter von 15 Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen. Ein stolzes Alter, aber für jeden Hundebesitzer trotzdem immer zu früh. Und weil so viel Traurigkeit über den Verlust eines geliebten Tieres keinem Menschen gut tut, haben wir Yvonne so nebenbei mit dem Schicksal von Nanuk konfrontiert. „Schau mal nach, da wär einer, der ein neues Zuhause sucht, kein kleiner, aber ein Notfall, gerade richtig für dich...“ Zu Ostern hat es dann mit der Übernahme geklappt, „Liebe auf den ersten Blick“? Vielleicht. Da uns Yvonne zu einem lieb gewordenen Gast bei den Treffen geworden ist, wurde sie kurzerhand mit Nanuk eingeladen.
Wow – da haben aber alle kurz das Genick eingezogen: so ein großer Kerl, ob der wohl mit den Eurasiern und vor allem mit den Zwergen/Shibas zurecht kommt?
Schon bei der Wanderung hat es sich gezeigt, dass es absolut kein Problem war. Etwas Unproblematischeres als Nanuk gibt es wohl nicht. Wir waren alle erstaunt, dass dieser große Malamute-Mix sich für die kleineren Hunde einfach flach auf den Boden gelegt, sich ganz klein gemacht hat und allen nur freundlich gegenüber gesinnt war. Nicht ein einziges Mal gab es von ihm ausgehend ein Problem und wir gönnen Yvonne diesen Herzensbrecher ohne ein Fünkchen Neid.Eurasier

Es war eine Freude, diese harmonische Gruppe zu begleiten.
Auch später im Freilauf, als alle das große Gelände stürmten, da war nur Spiel und Spaß angesagt. Es war einfach toll, wie alle unbeschwert über die Wiese düsten, miteinander tobten und spielten.
Auch das Wetter hatte seine positive Seite gezeigt und wir konnten im Freien unter der Pergola sitzen und die herumtollenden Hunde beobachten. Hin und wieder wollten einige zu ihren Besitzern, suchten deren Nähe, verhielten sich aber auch neben dem Tisch sehr anständig, so dass uns Clarissa in Ruhe und ungehindert mit dem Essen und Getränken verwöhnen konnte.

Leider geht auch die schöne Zeit viel zu schnell vorbei. Noch Stunden hätte man beisammen sitzen, mit den Hunden im Gelände toben oder sich miteinander austauschen können. Doch mit einem Mal zeigte der Himmel Trauer. Es zog ein Gewitter auf und die Zwerge bekamen ihre gewohnte Panik. Ronja wollte sofort einen Abgang über den Zaun machen, Gipsy und Joe zitterten am ganzen Leib. Also war Leinenzwang angesagt und als es dann auch noch anfing zu regnen, begann man, sich langsam zu verabschieden.Eurasier-Treffen

Es war ein schöner, viel zu kurzer Tag, an dem man die anderen ehemaligen Sorgenkinder auch vermisst hat. Wir sind aber guter Dinge, dass beim nächsten Treffen Nelson, Leon, die Bijou, vielleicht auch mal Sumi und Taiga mit dabei sein können.

Es lohnt sich, diesen weiten Weg auf sich zu nehmen, den Tag mit netten, einem lieb gewordenen Menschen zu verbringen, um sich dann aufs nächste Wiedersehen zu freuen.
Bei so viel Negativem im Tierschutz braucht man auch mal etwas, das einen motiviert, weiterhin den Tieren zu helfen – vor allem denen, die kaum eine Chance haben, weil sie nicht sind, wie der Mensch sie haben möchte: unbeschwert, problemlos und die so funktionieren, wie Mensch das will. Da kommt man schon mal auf außergewöhnliche Gedanken wie: nur dumme Hunde gehorchen „sklavisch“……

Den Zuständigen vom SV Obergrombach können wir nur immer wieder dafür danken, dass sie uns „Reing’schmeckten“ so großzügig ihr „Revier“ für diesen Tag überlassen. Gerne nehmen wir auch für die Zukunft dieses Angebot an.

Monica Schwartze

 


 

Shiba-Treffen in Rheinfelden

Shiba-Treffen

Es ist immer sehr schwer, alles unter einen Hut zu kriegen. Und doch haben wir es geschafft, uns noch Ende November 2010 in Rheinfelden zu treffen.Kikko
Fast alle angeschriebenen Shiba-Freunde haben sich eingefunden und es war ein großes Hallo.
Der Anlass für uns, diese Treffen zu veranstalten begründet sich darin, dass man die einstmaligen Sorgenkinder, die man in mehr oder weniger guter Verfassung vermittelt hat, wieder sieht. Jeden einzelnen zu besuchen, das ist fast ausgeschlossen. Doch diese Treffen geben auch einen gewissen Zusammenhalt. Immer wieder ist es sehr harmonisch und vor allem erstaunlich, wie wunderbar sich die Hunde untereinander vertragen. Natürlich ist die Freude besonders groß, wenn man sieht, wie super sich jedes einzelne Tier weiter entwickelt hat. Und das gibt einem auch eine gewisse Beruhigung, für jeden Shiba die richtige Wahl für ein neues Zuhause getroffen zu haben.

Chikai

Shiba-Treffen 2010Nachdem es der Wettergott gut mit uns gemeint hat und der angekündigte Regen ausblieb, hat man sich auf eine gemeinsame Wanderung gemacht. Drei verschiedene Strecken, über Berg und Tal waren ausgeschildert, insgesamt waren alle Wege schön zu laufen (na, aber wer hat sich denn da „ver“laufen können??). Zufrieden und glücklich versammelte man sich anschließend im netten Café Elke, wo die Betreiber einen festlich geschmückten Tisch gerichtet hatten. Das Mittagessen war reichlich und gut und so waren nicht nur die Vier- sondern auch die Zweibeiner rund herum zufrieden.
Wie es immer so ist, fand dann ein anschließender Erfahrungsaustausch statt, der vielen eine Hilfe bedeutet. Und was ist schöner, als sich mit Gleichgesinnten und Freunden zu treffen und zu unterhalten – und nicht nur bei den Eurasier-Treffen, auch bei diesen Treffen ist man wie in einer großen Familie.
Besonders haben wir uns über Kikko und ihre Menschen gefreut, die wir lange nicht mehr gesehen haben. Eine aufgeweckte und fröhliche Hündin ist sie geworden und hängt ihrem Frauchen mächtig an den Fersen.
Auch Hana, die noch vor nicht allzu langer Zeit hart um ihr kleines Hundeleben kämpfen musste, sie war wieder voll mit dabei. Dank dem großen Einsatz und der aufopfernden Versorgung ihres Herrchens, hat sie eine schwere Leptospirose-Erkrankung gut überstanden.
Es sind die kleinen Wunder, es wurde ihr wieder ein neues Leben geschenkt, denn unbehandelt führt diese Krankheit ausschließlich zum Tod.Hana und Tao
Und Tao, ihr Kumpel, souverän und zuverlässig, immer die Ruhe bewahrend, hat sich meist nach seinem Mädel orientiert. Ein tolles Team, zu dem sich die kleine Spanierin Mini-B. gesellt hat. Überwachtes Freilaufen nützen sie nie aus und orientieren sich immer an ihrem Ruhe ausstrahlenden Herrchen.
Kenzo und Jester, die ebenso unter Marthas strenger Aufsicht oft ihre Runden ohne Leine gehen können – enorm, wie sie sich immer wieder abrufen lassen, aber oft nützt auch ein Leckerchen. Alle Achtung.
Toller Besuch war mit dabei, Urkan, der Rasse Lapinkoira zugehörig, mit seinen Zweibeinern Peter und Ursi.

Urkan der Lapinkoira

Chikai und Insohi, die mit ihren Menschen durch dick und dünn gehen und immer wohlbehütet werden und die uns an dieses schöne Fleckchen Erde geführt haben.Mini Bulli
Dass Mika den ganzen Tag mit von der Partie war, das war für uns erstaunlich, durch ihren großen Husky-Freund Yukon hat sie doch ein bisschen mehr Selbstbewusstsein aufbauen können.
Das fröhliche Quartett aus Frankreich mit Eurasier Sirki, Samojedin Anjuscha und den Shibas Kio und Yoko, sie dürfen nicht fehlen.
Und immer mit strahlendem Gesicht unser Sunnyboy Nakaj mit seiner skeptischen Baika – ein tolles Team sind die beiden geworden.
Dass uns Gäste aus Riegel a.K. mit ihrem tollen Shiba-Rüden und unsere Freunde aus Basel mit Chuck auch Gesellschaft geleistet haben, das war für uns ein besonderes Highlight.

Viel zu schnell gehen die schönen Stunden vorbei und man verabschiedete sich. Dies aber mit der Gewissheit, dass man sich bald zu einem neuen Treffen wieder sieht.

Auch wir machten uns auf den Heimweg, jedoch mit einem Schlenker über Freiburg. Wussten wir doch, dass in der Nähe von Freiburg ein 10jähriger Shiba-Rüde auf unseren Besuch wartet. Dieser würde ein neues Zuhause suchen, da seine Besitzerin, weit in den 70ern, ihm nicht mehr gerecht werden kann. Und damit ihm nicht das Einschläfern drohte, wurde er von einer netten Dame in Pflege genommen. Also fuhren wir, diesen Rüden besuchen. Was uns erwartet hat, war fast unbeschreiblich. Ein in sich ruhender großer Shiba-Rüde, der sich schnell an uns ran-kuschelte und Kontakt suchte. Was lag näher, als ihn umgehend einzupacken und mitzunehmen? Aber das ging leider nicht, denn wir hatten das Auto schon voll. Gipsy und Joe, die beiden Nothilfe-Shibas, sowie die Pflege-Shibas Tonja und Ronja mit ihrer Freundin Jenny hatten schon das Auto für sich in Beschlag genommen.Jester
Mit schwerem Herzen sind wir abgefahren und haben dem kleinen Hundemann aber versprochen, so schnell als möglich einen Platz zu suchen. Und während hier die Zeilen entstehen wissen wir ihn schon gut aufgehoben. Wie durch einen Zufall fand sich ein nettes älteres Ehepaar, bei denen nach dem Tod ihrer Hündin ein Platz frei geworden war.
Dort ist der Rüde eingezogen und wir drücken die Daumen, dass weiterhin alles so gut läuft, wie bisher, um ihn schon bald auf der Glücklich-Seite erscheinen zu lassen.

Nakaj

Zum Schluss bleibt uns noch ein DANKE an Sylvia und Urs zu sagen, die alles so toll vorbereitet und arrangiert haben. Es war ein schöner Tag, den wir nicht so schnell vergessen und ein Treffen bald wiederholen werden.

Monica Schwartze
mit Jenny, Tonja und Ronja

 


 

3. Eurasier-Treffen in Obergrombach am 06.November 2010

Auf der Wanderung

Schon im Mai diesen Jahres, anlässlich des letzten Treffens, haben wir gemeinsam beschlossen, dass man diese Treffen einfach wiederholen muss. Und so geschah es dann auch. Langsam rückte der 06.November 2010 näher – dann war er da. Die Freude über das Wiedersehen war unendlich groß, auch wenn nicht alle ehemaligen Schützlinge mit ihren Zweibeinern dabei sein konnten.Akami
Der harte Kern, Akami und Sheela mit Naro mit jeweils zweibeinigem Anhang, ja, die dürfen nie fehlen. Und die Fortschritte, die die 3 einstmals Scheuen gemacht haben, die konnte man gleich beim Wiedersehen feststellen.

Man traf sich also wieder auf dem Gelände des Schäferhundevereins Obergrombach zu einer gemeinsamen Wanderung. Bis alle Beteiligten angereist kamen, durften sich die Hunde in einem kleinen Areal alle frei bewegen und beschnüffeln. Wie es eben so ist bei unseren Treffen, geht das immer reibungslos und ohne Brummen und Knurren, man kann sagen, harmonisch, vonstatten. Es ist nur schön zu sehen, wie sich alle Hunde spontan zugetan waren und ausgelassen herumtobten. Besonders gefreut haben wir uns, dass wir zwei neue „Familienmitglieder“ in unserer Eurasier-Runde willkommen heißen durften. Bijou, das Mix-Mädel, das vor ca. 4 Jahren scheu und ängstlich bei ihrer neuen Familie eingezogen ist – sie war nicht wieder zu erkennen. Eine offene Hündin ist sie geworden, Rute immer oben und mit offenem, freundlichem Gesichtsausdruck. Die innige Beziehung zu ihren Menschen war nicht zu übersehen.
Und dann unser einstmaliges und besonderes Sorgenkind „Okito“ – er, der so lange bei uns in Pflege war, bis er bei tollen Menschen und einem absolut sozialen und souveränen Eurasier-Kumpel „Bonito“ einziehen durfte. Auch hier sind schon einige Jahre vergangen. Erstaunlich, wie die Ruhe und Gelassenheit der Menschen sich in den Tieren wieder spiegelt.Leckerverteilung

Die Wanderung verlief ziemlich windig, aber auf jeden Fall trocken und man hatte sich gegenseitig viel zu erzählen. Anschließend ging es dann in den großen Auslauf, von dem man als Hundebesitzer nur träumen kann. Hier durften alle Hunde von der Leine und dann „ging die Post ab“. Alles hat herumgetobt, ist ausgelassen über das Gelände gedüst, es war eine wahre Freude, den fliegenden Fellbündeln zuzuschauen.

Auch beim Verteilen von Leckerlis gab es keine Probleme, das kleine Hunderudel hat sich super gut verstanden. Artig hat jeder gewartet, bis er an der Reihe war. Das gilt auch für die Zwerge, die mit dabei gewesen sind, sie waren schließlich an der ganzen Sozialisierung der scheuern Eurasier nicht unbeteiligt.

Akami, als Platzhirsch, hatte natürlich alle Pfoten voll zu tun uns zu zeigen, was sie alles gelernt hat. Locker und ohne Umschweife hat sie unter der Anleitung ihres Frauchens gezeigt, dass es nicht schwer ist, die verschiedenen, im Gelände aufgebauten Hindernisse, zu überwinden. Ob die Wippe oder die Steilwand – Akami war mit Begeisterung dabei. Natürlich wurde das Frauchen auch von den anderen Hunden verfolgt, denn nach jeder Übung gab es für Akami eine Belohnung in Form eines Leckerchen, was die anderen Schlawiner gleich herausfanden. Folgsam hat man sich hinten angestellt.Wir haben Spass

Sheela, meistens mit Naro im Schlepptau, hatte wieder ihre kleinen Sprints hingelegt und ihrem Übermut freien Lauf gegeben. Damit steckte sie dann ab und zu auch Naro an, der meistens mit aufgerollter Rute und entspannter Miene sich mitten ins Getümmel wagte.
Alle Hunde haben eine enge Bindung an ihre Menschen und zwar so, dass sich Sheela und Naro an langer Schleppleine draußen auf freiem Feld frei bewegen dürfen. Auf der Wanderung blieben sie immer im Dunstkreis ihrer Menschen.
Und natürlich unter ständiger und strenger Beobachtung von Frauchen und Herrchen, die ihre beiden Racker in der Zwischenzeit gut kennen gelernt haben und gut auf alle Reaktionen achten.

Was uns besonders angenehm aufgefallen ist, das war das Verhalten von Bonito, dem Eurasier-Kumpel von Okito. Wenn er der Meinung war, dass evtl. eine Situation kippen könnte, war er sofort zur Stelle und hat durch sein Erscheinen und durch Laut geben, jede Balgerei sofort entschärft.

Bijou und TonjaAls dann das Rudel langsam müde wurde durch die anhaltende Toberei, haben sich die Zweibeiner ins Clubhaus begeben. An einem äußerst liebevoll gedeckten Tisch wurden wir von Clarissa mit Trinken und Essen verwöhnt.

Die Hunde waren zum großen Teil so lange im Auto untergebracht, um sich ein wenig zu erholen. Zur späteren Stunde ging es dann erneut ins Gelände, wo sich alle nochmals austoben konnten. Und das war gut so, denn kurze Zeit drauf öffnete der Himmel seine Schleusen. So hatten wir doch für unser Treffen großes Glück – nicht nur mit den Beteiligten, sondern auch mit dem Wetter. Und weil es so schön war, haben wir gleich wieder einen neuen Termin ausgemacht in der Hoffnung, dass uns die netten Verantwortlichen, die Herren Jörg Kehrer und Hans-Dieter Mehl vom SV Obergrombach, denen wir das alles zu verdanken haben, wieder Einlass gewähren. Solche Gastfreundschaft ist in der heutigen Zeit schließlich nicht selbstverständlich und deshalb ist es uns ein Bedürfnis dies lobend mit einem ganz herzlichen DANKESCHÖN zu erwähnen.

OkitoGefehlt hat uns jedoch der Rest unserer „Eurasier-Familie“ und wir hoffen, dass sie im nächsten Jahr alle wieder mit dabei sind. Für uns Teilnehmer war es trotzdem mal wieder ein besonders schöner Tag.
Dir, liebe Barbara, ein herzliches Dankeschön für dein Engagement.

M. Schwartze

 

 

 

 

 


 

4. Hunde (Shiba)-Treffen in Neuenburg am Rhein

Alle Teilnehmer des 4. Hundetreffens

Am Sonntag, 25.07.2010, war es mal wieder soweit. Auch wenn leider nicht alle der Einladung folgen konnten, wurde es nichtsdestotrotz ein schönes und gelungenes Treffen.Yoko, Sirki und Alischa

Fast pünktlich um 10 Uhr morgens trafen wir uns am Sportgelände in Neuenburg.
Ingo kümmerte sich um die Organisation und selbst auf den Wettergott hatte er einen positiven Einfluss. Denn es war nicht zu warm und auch nicht zu kühl, gerade richtig, so dass Mensch und Hund gut gelaunt zur Wanderung aufbrechen konnten. Das ist immer ein besonders schönes Erlebnis. Und bei Treffen nicht anders als bei anderen gemeinsamen Wanderungen mit Hunden auch. Während die Zweibeiner sich sowohl mit sich als auch mit den Vierbeinern beschäftigen, jeder in dem Maß, wie es sein Hund nun mal einfordert oder braucht, kontaktieren sich die Hunde untereinander, was wiederum den Zweibeinern Gesprächsstoff in Unendlichkeit beschert. Und auch so manches Ah und Oh- wenn man wechselseitig staunt, wie sich die Tiere entwickelt haben, oder lachen muss über Aktionen und Reaktionen.
Sicher ist hie und da auch mal ein mahnendes Wort von Nöten, doch das ist normal, wenn eine Gruppe miteinander läuft. Wobei gerade Shibas nicht vieler solcher Worte bedürfen.

BaikaWährend diejenigen, die gut zu Fuß sind, den langen Weg durch den Rheinwald genommen haben, kürzte der Rest ab. Der Rest, das waren Mika und Tonja, denn kaum war man eine gewisse Strecke gelaufen, zeigten beide Mädels unisono an, dass es Zeit sei, umzukehren.
Es ist nun mal nicht jeder geeignet, oder gewillt, die kleinen Pfötchen zu überanstrengen.

Nach der Wanderung saßen wir dann in fröhlicher Runde in der Sportheimgaststätte zusammen, wo für unser leibliches Wohl gesorgt wurde. Es ist immer wieder schier unglaublich, wie friedlich und einträchtig diese Rasselbande kleiner Hunde miteinander umgeht. Und wie problemlos sich dann alle, wie in der Gaststätte, ihren Menschen zu Füssen legen. Einzig die wenigen schwanzwedelnden Bettler bringen hie und da doch noch ein wenig Bewegung in die Sache, wenn das Essen serviert wird.
Es überrascht uns immer wieder von Neuem, wie sich die Shibas im Rudel verhalten. Eine wunderschöne und kurzweilige Freude, das zu beobachten.Chikaj
Gefreut haben wir uns auch über jeden einzelnen Zweibeiner, der den Weg nach Neuenburg fand, und daß alle immer wieder gerne an den Treffen teilnehmen. Nicht nur, um Erfahrungen auszutauschen, nein, es haben sich auch schöne Freundschaften entwickelt, die man nicht mehr missen möchte.
Für uns, die wir fast alle anwesenden Shibas nach ihrer Übereignung an die Nothilfe in unserem häuslichen Bereich aufgenommen, aufgefangen, sozialisiert und auf ein neues Leben vorbereitet haben, sind die Fortschritte, die diese einstmals scheuen und verhaltensgestörten Hunde gemacht haben, ein Phänomen. Und gerade solche Treffen wie das 4.Shiba-Treffen sind eine besonders willkommene und freudige Gelegenheit, diese Fortschritte in regelmäßigen Abständen mitzuerleben. Es ist einfach schön, auch mal real beobachten zu können, wie diese kleinen Hunde ihr neues Leben auskosten und erobern.

Das wiederum ist der Verdienst der neuen Besitzer. Die ohne Erwartungshaltung und mit viel Einfühlungsvermögen ihre Schützlinge an „die Pfoten genommen haben“ und sie auf diesem Weg verlässlich begleiten.Hana
Wir sind außerordentlich glücklich, dass alle Hunde ein so tolles Zuhause gefunden haben.
Wie gerne erinnern wir uns an die Zeiten mit:

Inoshi

TaoMika -die nun Anlehnung an ihren großen Husky-Freund Yukon gefunden hat.
Chikai und Inoshi, die gemeinsam kleine Eidgenossen werden durften.
Kio und Yoko, ebenfalls zwei Schweizer, die nun in Frankreich zu Hause sind, unter den Fittichen ihrer 4beinigen Kumpels, dem Euraiser-Rüde Sirki und Samojeden-Hündin Alischa.
Hana und Tao, sie leben ebenfalls in der Schweiz, hinzugesellt hat sich Mini B. aus Spanien.
Nakaj, der freundlich von Shiba-Mädel Baika aufgenommen wurde und mit ihr im Schwarzwald zuhause ist.

Ronja, Jenny und Joshi

NakajUnd ständig und überall dabei sind:
Tonja und Ronja, die Dauer-Pflegehunde, daheim bei Jenny im Schwarzwald, derzeit begleitet von Gasthund Joshi.
Viel zu schnell geht so ein schöner Tag zu Ende und der Abschied naht. Dabei hätte man noch so viel zu reden gehabt.

Mika

Wir freuen uns auf das nächste Treffen und sind gespannt, wie sich die einzelnen Hunde weiterentwickeln.

Tonja

An alle Beteiligten ein herzliches Dankeschön und bis zum nächsten Mal.

M. Schwartze

 


 

Erneute Invasion der Eurasier in Bruchsal-Obergrombach am 08. Mai 2010
Eurasiertreffen2010

Im Febr. 2008 hat die NfP ein Rudel scheuer Eurasier aufgenommen, damals waren sie fast alle im Alter von ca. einem halben Jahr. Die Hunde in der Auffangstation Süd wurden jeweils in einer Pflegestelle sozialisiert, von welcher aus auch die Vermittlung dann letztendlich statt fand.
Nach dieser Vermittlung blieb jedoch der Kontakt zu den jeweiligen neuen Besitzern bestehen, es wurde sogar eine Art Freundschaft aus der Verbindung, so dass der Wunsch entstand, man könne sich gemeinsam an einem evtl. mittigen Ort treffen.
So fand ein 1. Treffen am 07.11.2009, das 2. Treffen am 08. Mai 2010 in Bruchsal-Obergrombach statt und es war jedes Mal ein toller Erfolg. Ziemlich sicher sind wir uns, dass wir auch weitere Treffen arrangieren, denn schließlich ist man zu einer großen Familie zusammen gewachsen.

2. Eurasiertreffen in Obergrombach
Eurasier Treffen Mai 2010

Am 08. Mai 2010 war es wieder so weit – die ehemaligen Süd-Eurasier trafen sich in Obergrombach und nahmen das Gelände des Schäferhundevereins in Besitz, welches uns freundlicherweise schon zum zweiten Mal zur Verfügung gestellt wurde. Wir bedanken uns ganz herzlich beim Vorstand des SV Obergrombach und allen Verantwortlichen für das uns entgegengebrachte Vertrauen, ganz besonders auch im Namen unserer Eurasier, die die wilden und ausgelassenen Spiele auf dem sicher umzäunten Gelände ganz besonders zu schätzen wussten. Ebenso bedanken wir uns ganz herzlich bei Frau Clarissa Gans, die wieder einmal bestens für das leibliche Wohl der anwesenden Zweibeiner sorgte, sowie bei Nicole Bücher, die mit ihrer tollen Kamera einzigartige Fotos für die Teilnehmer machte.

Verabredet war man um 10:30 Uhr beim Clubheim, wo alle Ankommenden bereits von Akami und ihren Menschen freudig und erwartungsvoll empfangen wurden. Eigentlich war ja geplant gewesen, den Tag mit einem ausgiebigen Spaziergang zu beginnen, aber die Zweibeiner hatten sich „verquasselt“ und die Vierbeiner tobten inzwischen ausgelassen auf der Wiese. Sheela, Nelson, Monja, BoniMit dabei waren selbstverständlich auch Jenny, Ronja und Tonja – die Zwerge -, die alle Eurasier, die auf der Pflegestelle einzogen, souverän begleitet hatten. Ronja wurde anfangs noch an der Leine gehalten, da die kleine Maus ja immer erst einmal „einen auf dicke Backen“ macht und zeigen muss, dass sie eine ganz große Kleine ist: Denn die Pflegeeltern rechneten damit, dass gleich Monja samt Boni aus dem Auto schossen und wollten gerne einen ähnlichen Disput zwischen Ronja und Boni wie beim letzten Mal vermeiden.

Auf dem großen Auslauf beruhigten sich die Gemüter jedoch schnell und dann wurden mit großen Hallo Naro und Sheila (damals Cheyenne) begrüßt. Auch die anfangs etwas zurückhaltende Suki taute schnell auf und so stand einem wilden Rennen nichts mehr im Wege. Sheila flitzte wie ein Pfeil über das Gelände, verfolgt von ihrem etwas fragend schauenden Kumpel Naro, der sich zwar mit einer gewissen Unsicherheit, aber doch mit stolz erhobener Rute ins Geschehen stürzte. Es war kaum zu glauben, wie vorteilhaft sich Naro seit dem letzten Treffen verändert hatte.

SpaziergangNachdem sich die Vierbeiner dann wieder etwas beruhigt hatten, brachen alle zusammen zu einer kleinen Wanderung auf. Es war ein traumhaft schönes Bild, diese Hunde zusammen mit ihren Menschen zu sehen und zu erleben, vor allem wenn man daran denkt, in welchem Zustand sie damals zu uns kamen. Jeder von ihnen hat unglaubliche Fortschritte gemacht, einem Außenstehenden würde gar nicht mehr auffallen, dass diese Eurasier einen denkbar schlechten Start ins Leben hatten. Untereinander sehr soziale Vierbeiner, die zusammen laufen, spielen oder gemeinsam auf Mäusejagd gehen und dennoch den Kontakt zu ihren Menschen halten – den Pflegeeltern stand die Freude über ihre ehemaligen Schützlinge deutlich ins Gesicht geschrieben.

Nach der Rückkehr im Auslauf ging die wilde Spielerei von vorne los. Mittlerweile war auch der staugeplagte Leon samt seiner Zweibeiner eingetroffen und stürzte sich voller Begeisterung ins Getümmel. Etwas später traf dann auch noch Nelson ein, der ja wieder die längste Anreise in Kauf genommen hatte, um bei dem Treffen dabei sein zu können und auch er wurde von seinen vierbeinigen Kumpels überschwänglich begrüßt. Es war für alle anwesenden Zweibeiner eine riesige Freude, den wuschligen Fellbündeln zuzusehen, die ausgelassen und glücklich miteinander über das Gelände tobten und zusammen spielten – bis auf den Moment, als die Zweibeiner die Wiese verließen, um gemeinsam auf der angrenzenden Terrasse ein Mittagessen zu genießen: Da standen acht Eurasier aufgefädelt wie auf einer Perlenkette am Zaun und schienen zu fragen, ob die Menschen da nicht etwas (oder jemand) vergessen hätten. Nelson versuchte gar, sich durch die Tür zu quetschen, um zu seinem geliebten Herrchen zu gelangen, musste aber feststellen, dass leider nur der Kopf durch die Gitterstäbe passte.

AkamiEs war einfach unglaublich, aber wunderschön zu sehen, welche intensive Bindung diese einst so scheuen Vierbeiner zu ihren Menschen aufgebaut hatten und wie prächtig sich alle entwickelt hatten:

Da ist zum einen Akami, die im Laufe der Zeit eine so intensive Bindung zu ihrem Frauchen aufgebaut hat, dass sie kontrolliert frei laufen kann, mit ihrem Frauchen Agility betreibt und es auch beherrscht;

 

oder der hübsche Leon, bei dem überhaupt nichts davon zu spüren ist, dass er einmal zu den „scheuen Eurasiern“ gehörte und nun ein richtiger „Herrchenhund“ ist.

Nelson und Leon

MonjaDie kleine süße Monja tritt meist im Schlepptau ihrer Freundin Boni auf, die ihr von Anfang an zur Seite stand und Monja in ein normales Leben begleitete – ein wunderschönes dynamisches Duo, das ihren Menschen sehr viel Freude bereitet.

Boni

Suki, die sich in der Station und der Pflegestelle als ausgemachte Zicke einen Namen gemacht hatte, zeigte sich selbst gegenüber den penetranten Anmachen von Akami ausgesprochen gelassen und tolerant. Nachdem sie ja im letzten Jahr einmal drei Wochen lang flüchtig war und auf wundersame Weise ganz allein den Weg nach Hause zu ihren Menschen gefunden hatte, braucht man sich heute keine Sorgen mehr zu machen, dass sie ihren Menschen von der Seite weicht.Nelson

 

Nelson hat sich zu einem Prachtburschen entwickelt, der sein geliebtes Herrchen auch beim wildesten Spiel mit den vierbeinigen Gefährten nie aus den Augen verliert – zwei, die sich gesucht und gefunden haben.

 

Und dann noch Sheila und Naro, die sich zu einem Dream-Team entwickelt haben und auf wunderschöne Weise zeigen, wie selbst so scheue und unsichere Vierbeiner Vertrauen fassen, wenn man ihnen mit Geduld, Verständnis und Liebe nur genügend Zeit lässt um anzukommen.

 

Suki, Naro, AmaiEs war ein wunderschöner Tag, der trotz aller Wiedersehensfreude überschattet wurde vom ebenso tragischen wie sinnlosen Tod der kleinen hübschen Nuka. Alle waren wir sehr betroffen, denn wir hätten uns so gefreut, die Fortschritte zu sehen, von denen seit dem letzten Treffen berichtet wurde. Doch die Euphorie über Nukas Entwicklung der letzten Wochen hatte das Herrchen leichtsinnig werden lassen. An jenem Abend im April war er mit Nuka in unbekanntes Gelände gefahren um ihr eine Freude zu machen – und ließ sie frei laufen. Anfangs ging alles gut, doch dann hatte sich Nuka vor irgendetwas erschreckt und rannte panisch in die Dunkelheit – sie konnte einfach (noch) nicht aus ihrem Pelz. Die stundenlange Suche blieb erfolglos und wurde am nächsten Morgen fortgesetzt, bis ein Anruf mit der schrecklichen Nachricht kam – Nuka war tot an den Bahngleisen gefunden worden.

Nein, man kann die Vierbeiner nicht vor allem beschützen und Unfälle passieren manchmal, und dennoch: Die Vermittler geben Ratschläge nicht, um neue Hundebesitzer zu bevormunden oder gar die Vierbeiner in ihrer Lebensqualität einzuschränken. Sie tun dies, um ihre langjährigen Erfahrungen mit Hunden weiterzugeben, weil Mensch zwar aus Fehlern lernt, aber nicht jede Erfahrung und jeden Fehler selbst machen muss. Zum Glück endet nicht jedes Missgeschick so dramatisch, aber Nuka hat mit ihrem Leben bezahlt. Doch wenn wir alle beim nächsten Spaziergang einen kurzen Moment inne halten und an Nuka´s Schicksal denken – bevor wir die Leine lösen – dann wäre Nukas tragischer Tod vielleicht nicht ganz umsonst gewesen. Wir alle haben Nuka sehr vermisst und werden sie in bleibender Erinnerung behalten, sie war einfach ein Schatz und hat eine große Lücke hinterlassen, bei allen, die sie kannten.

Yvonne mit Jenny

Trotz allem war es ein wunderschöner Tag mit sehr lieben Menschen und außergewöhnlichen Vierbeinern und ich möchte mich bei allen Anwesenden bedanken, dass sie mich und meine Hündin so herzlich in ihrer Mitte willkommen geheißen haben.

Yvonne Eulert

 


 

07. November 2009 – Invasion der Eurasier in Obergrombach

Am ersten Novemberwochenende war es soweit: Die „Süd-Eurasier“ kamen zusammen mit ihren Besitzern zum ersten gemeinsamen Treffen und Erfahrungsaustausch. Alle der damals in der Auffangstation im Schwarzwald verbliebenen und nach und nach in der Pflegestelle sozialisierten Eurasier waren angereist. Selbst die teilweise doch recht großen Entfernungen von mehreren hundert Kilometern konnten die stolzen neuen Besitzer der einst so scheuen Eurasier nicht davon abhalten, an dem vereinbarten Treffen teilzunehmen.

Das Treffen der Eurasier

Die Erwartungshaltung der ehemaligen Pflegestelle war sehr hoch – man freute sich und war gespannt auf die damaligen Sorgenkinder – aber man freute sich nicht minder auf die sympathischen Zweibeiner.Akami

Akami hatte mit ihren Zweibeinern (herzlichen DANK) mit viel Hingabe und Engagement die Örtlichkeit für das Treffen organisiert (ein Danke an den SV-Obergrombach für das zur Verfügung stellen der Räumlichkeit und des großen, eingezäunten Freigeländes – ein besonderes DANKE an die Wirtin des Clubheims für die hervorragende Betreuung) und somit das Hausrecht. Selbstbewusst flitzte sie umher um alle Neuankömmlinge zu begrüßen und ist auch eine, die Freilauf genießen kann, weil sie – meist – zuverlässig zurück kommt.

Dann war da Leon mit seinem Herrchen (er kam angereist aus dem Raum Basel), der erste, der die Station verließ und ohne Umwege über die Pflegestelle direkt in sein neues Zuhause einzog. Leon war von Anfang an einer der umgänglichsten Vierbeiner und hat sich mit Unterstützung seines Herrchens zu einem Prachtburschen entwickelt, bei dessen Anblick niemand seine Vergangenheit erahnen würde.Leon

Monja kam mit ihrer vierbeinigen Gefährtin Boni zusammen mit ihren Menschen aus dem Salzburger Land angereist. Auch sie hat sich prächtig entwickelt. Geholfen hat ihr dabei die Erfahrung ihrer neuen Besitzer und ihre vierbeinige Chefin, aus der Monja viel Sicherheit bezieht.

Monja und Boni

NelsonNelson, einer der drei Rüden aus der Station Süd kam in Begleitung seines Herrchen aus Sachsen und machte sich – nach einer kurzen Begrüßung der anwesenden Zwei- und Vierbeiner - selbstbewusst und frech auf die Suche nach dem Ursprung des köstlichen Duftes, der da in der Luft lag. Auch Nelson hat sich das Privileg erarbeitet, in übersichtlichem Gelände Freilauf genießen zu können und macht seinem stolzen Herrchen sehr viel Freude.

Suki

NaroAuch Suki war mit ihren Zweibeinern gekommen und zeigte eine ungeahnte Souveränität. Sie, die noch in der Pflegestelle allen vierbeinigen Mitbewohnern das Fürchten gelehrt hatte, bewegte sich sicher und problemlos zwischen all den fremden Menschen und ihren vierbeinigen Kumpels, als ob nie etwas anders gewesen wäre.

Naro und Sheila reisten zusammen mit ihren Besitzern aus der Pfalz an. Während Sheila (früher Cheyenne) recht schnell ihre anfängliche Scheu vor den vielen unbekannten Menschen überwunden hatte, war Naro anzusehen, dass ihm die ganze Sache nicht so recht geheuer war. Meist hielt er sich etwas abseits und betrachtete sich das Ganze aus sicherer Entfernung. Sheila hingegen war sehr schnell wieder zu allem möglichen Schabernack aufgelegt und genoss die Spiele mit ihren Artgenossen sehr.

Die hübsche Nuka, die letzte aus dem südlichen Rudel, kam in Begleitung ihrer Besitzer aus Hessen. Sie hatte die meisten Schwierigkeiten mit den vielen unbekannten und ihr unheimlichen Vorgängen um sich herum.Scheila, Naro und Suki Doch Nuka lebt auch erst seit etwa neun Wochen in ihrem neuen Zuhause und war ja neben Naro diejenige gewesen, die am hartnäckigsten jedweden Kontakt zu den Menschen abgelehnt hatte. Trotzdem sind auch bei Nuka die Fortschritte sichtbar und stetig.

Naro und Nuka waren schon von Anfang an auch diejenigen gewesen, denen es nicht im Traum eingefallen wäre, sich mittels (bei allen anderen so beliebtem) Schmelzkäse bestechen zu lassen oder gar ihr Futter zu fressen, solange noch ein Zweibeiner in Sichtweite war. Diese beiden wollten mit Menschen nichts zu tun haben und damit basta. Gerade deshalb war es schön zu sehen und zu hören, wie sich diese beiden schon entwickelt haben und sich besonders im häuslichen Bereich deutlich sicherer fühlen.

Gemeinsamer Spaziergang

Leider konnten Taiga und Sumi mit ihren Besitzern nicht am Treffen teilnehmen, Urlaub und Beruf haben einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Es war für alle Beteiligten ein wunderschöner Tag, man konnte sehen und fühlen, wie stolz die Menschen auf ihre Eurasier sind und wie viel Freude diese einst so scheuen Hunde ihren Besitzern machen. Es wurden viele Erfahrungen ausgetauscht, Episoden aus dem Leben der Vierbeiner erzählt und denjenigen Mut gemacht, deren Vierbeiner noch nicht so weit sind wie andere.Wilde Spiele

Viel mitgenommen haben wohl besonders Nukas Menschen, die aus den Gesprächen erfahren haben, dass doch alle die gleichen Anfangsschwierigkeiten hatten und gleichzeitig an den Hunden auch die Erfolge sehen konnten, die im Laufe der Wochen und Monate möglich waren.

Ein ganz besonders herzliches Dankeschön der neuen Besitzer ging an die Pflegestelle, die mit unvergleichbarem Einsatz, Hingabe und Liebe zu den Vierbeinern einen Hund nach dem anderen aus der Station holte, um jeden der Eurasier im häuslichen und familiären Umfeld zu sozialisieren und den bestmöglichen Start ins Leben zu ermöglichen.

Die "Zwerge"

Monja lachtUnd ein liebes Danke geht an die Therapiehunde (Zwerge) Jenny, Ronja und Tonja – sie durften sich unter den „Großen“ zwanglos bewegen und wurden nicht attackiert.

Ein besonderer Dank geht an alle Helfer und Paten, die sich hier unterstützend eingebracht haben, um den anfangs chancenlosen Vierbeinern eine glückliche Zukunft zu ermöglichen und an die neuen Besitzer, die sich vorbehaltlos und ohne jede Erwartungshaltung auf dieses Abenteuer eingelassen und diesen Vierbeinern ein Zuhause gegeben haben.

Alle zusammen

Und hinzugefügt sei noch, dass die Erwartungshaltung der ehemaligen Pflegestelle bei weitem übertroffen wurde – mit einer solch positiven Entwicklung jedes einzelnen Vierbeiners hatte man nun doch nicht gerechnet.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und zweites Treffen im Mai 2010.

Shiba-Hündin Tonja

Yvonne Eulert
 


 

Einige Impressionen von der Jahreshauptversammlung 2008

Siberian Husky Zwei Alaskan Malamutes
Sibierien Huskys Drei Sibirien Huskys
Samojeden und Shiba Inus Sibirien Huskys, Shiba Inus und Samojeden

 

und auch das hilft, den Verein und seine Arbeit bekannter zu machen:

Autoaufkleber
 


 

Mit Flöhe loswerden Mäuse besorgen und jede Menge informieren

Immer wieder, wenn ich im Netz auf Tierschutz-HP’s surfe und im Speziellen natürlich derjenigen der NfP, einerseits weil durch die NfP einer meiner Patenhunde betreut wird, andererseits weil mir besonders die Nordischen Hunde am Herzen liegen, denke ich oft darüber nach, wie man zusätzlich Unterstützung bieten könnte.
Da ich leider kein „Krösus“ bin und auch ein Lottogewinn bzw. eine Heirat mit einem wohlhabenden Ölscheich in naher Zukunft nicht zu erwarten ist, sinnierte ich über andere Möglichkeiten nach. Aufgrund dieser Gedanken organisierte Gaby, eine Freundin, einen Flohmarkt, an dem die Standbetreiber ausschließlich diverse Tierschutz- und Auffangorganisationen unterstützen.Flohmarkt in der Schweiz
Sehr großzügig hatte sie auch auf jegliche Standgebühren verzichtet und sogar (sehr günstig bis umsonst) mit Kuchen, Würsten und allerlei Vegetarischem, für unser leibliches Wohl gesorgt. Eine andere Freundin half tatkräftig beim Standaufbau und der Betreuung mit.
Leider gab es aber an diesem Tag in unmittelbarer Nähe ein Unwetter, so dass die „Ausbeute“ dieses Marktes nicht ganz so befriedigend ausfiel, wie erhofft.
Wenn auch die Ausbeute etwas schmal war, konnten wir doch mittels Flyern und Infomaterial kräftig die „Werbetrommel“ für die Nordischen der NfP schlagen und auch nachdrücklich auf Notfelle (ich habe einen Ordner mit den Ausdrucken in Farbe dieser Hunde angelegt) hinweisen. Immerhin konnte ich dann doch noch ein Fahrrad an einen in der Nähe wohnenden Bauern verscherbeln (sein Praktikant wird mir sicher ewig dankbar sein ... braucht Trainingswagen gabs auch beim Flohmarktder arme Kerl jetzt nicht mehr zu Fuss zu gehen) und einen Tag später wechselte mein alter Alu-Trainingswagen den Besitzer an ein Pärchen mit 6 Sibis und einem Dobermann. Ich bin sicher, beim nächsten Flohmarkt, in der Stadt, wo mehr Laufkundschaft zu erwarten ist, und der Wettergott uns gut gesinnt ist, werden die „Geschäfte“ besser laufen.
Fazit: immerhin konnten einige Menschen auf die zu vermittelnden Hunde aufmerksam gemacht und über die Möglichkeiten der Hundepatenschaft und der Spende informiert werden.Die Frauen vom Flohmarkt

 

 

 

 

 

Flohmarkt

 


 

Am 25. Febr. 2007 lud unser Mitglied Heike Hähn zur 3. Glühweinwanderung ein. Leider war der Ansturm der Teilnehmer in diesem Jahr nicht so groß wie in den vergangenen Jahren. Aber einige Unerschrockene kamen trotz heftigstem Regen, die Wanderung wurde deshalb um eine Stunde gekürzt. In der Pause gab es Kaffee, Kuchen und diverse Getränke.
Der Abschluss fand dann, mit Würstchen, Steaks und Salaten, glücklicherweise nun bei Sonnenschein, im Garten der Familie Hähn statt.
Dazu ein paar Bilder.



Treffen 12. 00 Uhr bei Familie Hähn

Los geht´s!


Hier ist es noch gemütlich.

Blick zurück ins Dorf.


„Immer schön berghoch!“

Blick ins Moseltal.


Es sind noch nicht alle da

Die haben vorher schon Rast gemacht.


Die Nachzügler!


Endlich WASSER, von INNEN.



„Hm, das schmeckt.“

Unsere “Moseljungfrau“. Aber windig ist es hier oben.


Wunderschöner Regenbogen.

Raubtierfütterung.


Endlich hat es aufgehört zu regnen.


Da hat doch wer Feuer gemacht.



ALLE haben Hunger.

Gemütliches Beisammensitzen.


Trotz Regen hat es allen viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf das nächste Mal.

 

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