Weihnachtsmarkt am 02.Dezember 2017

Wie lange war es wohl her, als ich das letzte Mal im Kindesalter Petrus um Schnee am 02. Dezember bat? Schon ein paar Jahrzehnte! Dann kann ich sicher mal wieder so eine Bitte äußern, dachte ich mir in der Vorbereitung unseres diesjährigen Weihnachtsmarktes. Petrus fand meine Argumente wohl überzeugend und schmiss zum Gelingen für unsere Notfelle ein paar Ladungen Schnee auf die Alb und stellte die Temperaturen anschließend unter null Grad ein. Es geht hier ja schließlich um das Ambiente für Polarhunde!
Wir freuten uns wie die Schnitzel und bauten am Morgen des 2. 12.2017 noch unseren Holzkohlegrill und die Töpfe für Glühwein und Gulaschsuppe über dem Feuer vor der Halle auf. In der Küche wurden bereits Pfannen und Backofen angeheizt und die ersten Rösti gebacken.

  Weihnachtsmarkt 2017  
Weihnachtsmarkt 2017   Weihnachtsmarkt 2017
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Pünktlich um 11:00 Uhr eröffneten wir den Weihnachtsmarkt und begrüßten die ersten Gäste in unserer bereits am Freitag vorbereiteten Halle.
      Und sie kamen wieder aus allen Himmelsrichtungen mit ihren Hunden, um mit uns die ‚stade Zeit‘ einzuleiten. Auch viele Besucher aus der Region fanden den Weg zu uns und wir freuten uns sehr über das steigende Interesse an unserer Arbeit. Wir durften unsere Führung durch die Station sogar auf vielfachen Wunsch wiederholen. Unter unserem neuen Dach konnte jeder an den weihnachtlich geschmückten Tischen Rast machen, gemütlich essen und mit Freunden sprechen.

Weihnachtsmarkt 2017 Weihnachtsmarkt 2017 Weihnachtsmarkt 2017

Darüber hinaus gab es Selbstgemachtes, das zum Wohle unserer Notfelle erworben werden konnte. Neue Dinge wie Selbstgestricktes aus Husky-Wolle, künstlerische Hundefotos auf Leinwand und selbstgenähte Loops wurden neben bewährten selbstgefertigten Weihnachtsgestecken und Kalendern angeboten. Auch Second-hand-Artikel fürs Mensch-Hundeteam sowie Sicherheitsgeschirre, Futter und Hundelecker aus der Region waren wieder dargeboten. Es war für jeden Geschmack etwas dabei, was mit nach Hause genommen werden konnte.

 

Weihnachtsmarkt 2017 Weihnachtsmarkt 2017 Weihnachtsmarkt 2017
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Auch das Team der Nothilfe für Polarhunde kam nicht zu kurz. Wir durften wieder viele unserer ehemaligen Notfelle erleben, wie sie souverän und glücklich an der Seite ihrer neuen Menschen zu uns kamen. Als Beispiel sei hier stellvertretend Umea benannt. Wir trauten unseren Augen nicht, als sie wohlgenährt, muskulös und kaum mehr nickend auf uns zu lief. War das das kleine Mädchen, das wir noch vor einem Jahr abgemagert und krank in unseren Armen hielten und ihm versprachen, dass alles gut wird? Wir wussten damals selbst nicht, ob wir sie durchbringen würden, aber wir glaubten einfach fest daran. Und jetzt erzählte uns das Frauchen, dass der kleine Sonnenschein mittlerweile im Dreier-Gespann 20 km mitläuft. Wir waren völlig platt! Das ist der Lohn für unsere Arbeit und wir sind immer wieder von der Ausstrahlung unserer ‚Ehemaligen‘ tief berührt.

Weihnachtsmarkt 2017  Weihnachtsmarkt 2017 Weihnachtsmarkt 2017
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Als wir am Abend nach dem Fest in Windeseile die Halle wieder soweit frei geräumt hatten, dass unsere aktuellen Stationsbewohner ungestört zum Gassi durchlaufen konnten, machten diese kurzzeitig am Gabentisch Halt und bestaunten ihre Geschenke. WOW! Viele tolle Lecker! Das lieben unsere Fellnasen! Es schmeckt ihnen nicht nur super, auch die Zähne werden so immer gepflegt. Und sie werden noch lange ihren Spaß daran haben. Vielen herzlichen Dank dafür.

Weihnachtsmarkt 2017    Weihnachtsmarkt 2017 

Weihnachtsmarkt 2017

Es war ein wunderschöner Tag und wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die zu seinem Gelingen beigetragen haben.
Bleibt uns noch, ihnen allen eine schöne Vorweihnachtszeit mit ihren zwei- und vierbeinigen Familienmitgliedern und einen guten Rutsch ins Jahr 2018 zu wünschen.

Ihr Team der Nothilfe für Polarhunde


Weihnachtsmarkt am 03.Dezember 2016

Inzwischen ist in unserer Station auf dem Hasleberg wieder der ganz normale Alltag eingekehrt, Tische und Bänke sind aufgeräumt und mit Planen abgedeckt, das Geschirr gespült, in staubdichten Boxen verpackt und in den Regalen verräumt. Wir sind alle noch ganz überwältigt von den Begegnungen am letzten Samstag und mussten erst einmal die Worte finden, um den Tag zu beschreiben. Nie und nimmer hätten wir im Winter mit rund 250 Gästen auf der Alb gerechnet. Aber jetzt mal ganz von vorn...

Bereits am Freitag kamen die ersten Helfer, bauten auf und schmückten die Halle für den nächsten Tag in Erwartung unserer Gäste. Unsere Hunde, die durch den Raum zum Gassi gehen geführt wurden, waren schwer neugierig und aufmerksam, was da wohl alles so ungewöhnliches passiert. Es roch schon so außergewöhnlich und viele interessante Gegenstände und Menschen waren plötzlich da. Und am nächsten Morgen wurden es noch mehr! Schon zur Fütterungszeit kamen weitere Helfer, brachten frische Brötchen und wunderbare selbstgebackene Kuchen mit und heizten den Grill und die Feuerstellen an.

Die ersten Besucher waren schon eingetroffen und pünktlich um 11:00 Uhr kam auch unser Ortsvorsteher und eröffnete mit uns den Weihnachtsmarkt.

Die Ersten sind schon da

Wir warten...

Die Eröffnungsansprache

Wir hatten viele interessante Stände rund um Hunde zu bieten, aber auch für Menschen gab es Lecker und Second-Hand-Outdoor-Kleidung, von denen ein Hundebesitzer bekanntlich nie genug haben kann. Auch viel Nützliches und Dekoratives war im Angebot, das für den guten Zweck gebastelt, gestrickt und genäht worden war. Ganz besonders stolz waren wir auf unsere zwei jugendlichen Ehrenamtliche, die mit selbstgebackenen Keksen und schön gestalteten Plakaten um Nachwuchs für Unterstützung im Tierschutz warben.

Hundephysio   Hundekekse
 

 

Für das leibliche Wohl unserer Gäste aus nah und fern war natürlich auch gesorgt. Es gab Steaks vom Holzkohlegrill und wieder schmackhafte Würste vom örtlichen Bio-Metzger sowie herzhafte Gulaschsuppe. Vegetarier konnten sich an Suppen und Flammkuchen laben und für himmlische Waffeln und tollen Kuchen sorgten unsere ehrenamtlichen Bäckerinnen in Hexes Hütte. Passend dazu gab es selbstgemachten Glühwein und Kinderpunsch, Kaffee und Kaba. Zum entspannten Verzehr hatten wir Tische und Bänke mit Decken und Heizpilzen im hinteren Teil der Halle bereitgestellt.

lecker Outdoorgrillen

 

auch drinnen gibts Leckereien

und natürlich auch Getränke

 

Wir informierten auch wieder über unsere tägliche Arbeit. Bei einer Führung durch die Station, dem Spaziergang mit unseren ehemaligen Schützlingen aus der Schweiz sowie einem Besuch unserer Oldies, die uns in diesem Jahr ganz besonders gefordert und berührt haben, durften wir interessierten Gästen näher bringen, was für unsere Notfelle und den Umgang mit ihnen wichtig ist. Und den Erfolg unserer Arbeit konnten wir auch wieder life erleben. Wir waren höchst erfreut, so viele unserer ehemaligen Notfelle zu treffen. Torak, Eico, Aira, Orsa, Ella, Ivy ...... und unzählige mehr machten uns mit ihrem Besuch eine riesige Freude.

Wenn wir erleben dürfen, wie sich ‚unsere‘ Hunde in ihren neuen Familien entwickelt haben, wie ausgeglichen und fröhlich sie mit ihren Menschen sind, ist es das Größte für uns und gibt uns sehr viel Energie für unsere weitere Arbeit.

 
 

Upps, da war uns zur Freude der Kinder doch glatt noch ein Plüschhund dazwischengekommen! Ein sensationeller Kerl, sogar unsere Java fand ihn sehr attraktiv und spielte ihn sogar an!

Für die noch auf ihre Chance wartenden Notfelle füllte sich im Laufe des Tages der Gabentisch mit mitgebrachten Geschenken. Das hat uns riesig gefreut und wird noch mehr unsere Fellnasen freuen!

Danke für die vielen mitgebrachten Geschenke

Nur so viel sei an dieser Stelle verraten. Drei Hunde durften am Abend des Weihnachtsmarktes mit ihren neuen Menschen nach Hause fahren.

Es war rundum ein wunderschöner harmonischer Tag, auch das Wetter auf der Alb hat mitgespielt.
Wir möchten uns gerne herzlich bei allen Beteiligten für die guten Gespräche, die schönen Begegnungen und die vielen Spenden für unsere Notfelle bedanken.
Wir wünschen Ihnen allen eine schöne Vorweihnachtszeit und freuen uns heute schon auf ein Wiedersehen.

Ihr Team der Nothilfe für Polarhunde

 


 

 

Weihnachtsmarkt am 28. November 2015

Der Tag auf unserer Station sollte unseren Gästen ein Ambiente bieten, das den Weg aus der Hektik des Alltags in eine ruhigere ‚stade Zeit‘ ebnen sollte. Ich glaube, das ist uns gelungen. Seit Wochen waren fleißige Hände am Organisieren, Stricken, Filzen, Seifen gießen und Basteln. Tags zuvor glühten die Backöfen und in der Station wurde aufgebaut und dekoriert. Wir waren bereit und freuten uns auf unsere 2- und 4-beinigen Freunde. Petrus hatte zur Freude unserer Fellnasen noch eine Schippe Schnee beigesteuert und am Nachmittag wurde es sogar trocken.

Trotz der teils schwierigen Straßenverhältnisse kamen viele von nah und fern. Auch unser Ortsvorsteher besuchte uns zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes Ansprache des Ortsvorstehers. Er hat uns gelobt, wie schön wir die Halle mit so einfachen Mitteln zum Strahlen gebracht haben. Der Star war natürlich unser Weihnachtsbaum. Über seine ganze Größe von 6 Metern war er mit wunderschönen selbstgemachten nordischen Anhängern versehen. Eine Familie, die uns immer tatkräftig hilft, hatte zusammen gewirkt. Der Papa hat den Baum besorgt und gespendet, die Kinder haben Herzen und Lebkuchenmännchen ausgeschnitten und bemalt und die Mama war beherzt aufs Gerüst gestiegen und hatte den Schmuck angebracht.

Baumschmuck
Unsere Helfer-Groß-Familie grillte und belegte Pizzen und Flamm-Kuchen , der leckere selbstgebackenen Kuchen mit Kaffee sowie Waffeln und Punsch dufteten aus Hexes Hütte und natürlich durfte eine vegetarische Kartoffelsuppe nicht fehlen.

EssenEssen

Zum gemütlichen Essen standen im hinteren Bereich der Halle Tische und Bänke bereit. Dort war es Zug-frei und etwas ruhiger.Sitzgelegenheit

Geselligkeit

Auch für Bewegung war gesorgt. Man konnte zwischen Informationsstand und solchen mit wunderschönen und nützlichen Dingen schlendern oder mit unseren drei Gassigehern in Begleitung unserer Stationshunde über die Alb spazieren. Und eine Freundin aus Österreich führte im Außengelände mit unseren hündischen Stationsbewohnern allerlei praktische Übungen für das gute Teamverständnis zwischen Hund und Mensch vor.

Die schönen Momente der Begegnung mit unseren vielen ehemaligen Schützlingen gab es auch wieder. Unter vielen anderen sei Nscho-Tschi genannt, die mit ihrem Frauchen angereist war. Nscho-Tschi ist mittlerweile 10 Jahre alt, hüpfte uns aber auf ihren großen Pfoten quietschvergnügt entgegen und erfreute sich an ihrem Ausflug auf die Station. Und wie wir uns erst freuten! Tierschutz ist oft sehr Kräftezehrend, aber solche Begegnungen machen alles wieder sinnvoll und geben uns neue Energie für unsere Aufgabe. Im Laufe des schönen Tages füllte sich ganz unbemerkt der Gabentisch für unsere Fellnasen. Das wird ein Weihnachten mit all den vielen tollen Leckern!

Als die Abenddämmerung einsetzte, kehrte wieder Stille in der Halle ein und Opa Alaska bezog sehr zufrieden sein Plätzchen. Auch wir Menschen hatten ein Lächeln im Gesicht.
Wir möchten uns herzlich bei allen Helfern und Besuchern für die guten Gespräche und schönen Begegnungen und die vielen Spenden bedanken und wünschen Ihnen allen eine schöne Vorweihnachtszeit.

Ihr Team der Nothilfe für Polarhunde

 

 

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