Bluff – ein alter spanischer Malamute entgeht der Einschläferung

Eigentlich ist Bluffs Geschichte eine ganz Alltägliche: er gehörte einem Ehepaar, na ja, eigentlich mehr dem Ehemann. Die menschliche Beziehung scheiterte, das Herrchen war weg, den Hund hatte er freilich nicht mitgenommen. Das Frauchen, das ja eigentlich gar keines hatte sein wollen, trug die Verantwortung für Bluff weiter – bis zu jenem Tag, als ein anderer Mann in ihr Leben trat. Denn dieser hatte ebenfalls Vierbeiner, kleine, die mit Bluff so gar nicht zu Recht kamen und er auch nicht mit ihnen. Die Zeit heilt manches, aber eben nicht alle und in Bluffs Fall blieben sich die Vierbeiner „spinnefeind“. Das Ganze noch in – man darf nicht vergessen Bluff ist ein stattlicher Malamute und kein Shiba – recht beengten Platzverhältnissen. Irgendwie kann man verstehen, dass das „unfreiwillige“ Frauchen irgendwann einfach nicht mehr willens und fähig war, die Konsequenzen von des einstigen Herrchens feiger Verantwortungslosigkeit zu tragen.
Eines von Bluffs Vermittlungsbildern aus Spanien
Doch wohin mit einem neunjährigen Alaskan-Malamuten? Denn wer will schon so einen uralten Hund – ach ja, Bluff ist Spanier, hatten wir das vergessen zu erwähnen? Auf jeden Fall ist ein kaum erwachsener Hund dort vor Ort schon kaum unterzubringen, die Älteren sind eigentlich so gut wie chancenlos.
Irgendwie erfuhr Samojede in Not e.V., eine deutsche Hilfsorganisation für Samojeden, von Bluff und wollte helfen – so kam die Meldung schließlich auch in der Geschäftsstelle der NfP an. Manchmal, da kann man nicht anders, ein Blick, eine Haltung, es lässt sich oft schwer in Worte fassen, was manchen Hund aus der Masse der alltäglichen Notfälle heraushebt …. Es war einen Versuch wert, vielleicht würde ja auch ein Interessent dasselbe empfinden beim Anblick der Fotos und es wagen …..

Bluff war kaum auf der vereinseigenen Webseite, da trat er eine regelrechte Anfrage-Schlange an – seine Ausstrahlung hat viele Menschen berühr. Sogar eine Spedition wollte die Abholung in Spanien übernehmen. Aber es kam alles anders.

Nachdem wir die feste Zusage gegeben haben, dass es kontrollierte Interessenten gibt, die Bluff aufnehmen wollen, war plötzlich für kurze Zeit „Funkstille“.
Aber nicht lange, denn Samojeden in Not blieb hartnäckig an Bluff dran und arrangierte alles, was für einen Transport notwendig ist. Und die neuen Menschen von Bluff warteten geduldig, blieben aber nicht untätig im Hintergrund. So kam eine völlig neue Situation auf uns zu: wir mussten uns um überhaupt nichts kümmern, man hat einfach selbst einen Flug nach Madrid gebucht, um Bluff direkt abzuholen. Schließlich war das lange Warten nicht mehr auszuhalten. Diese Mitteilung hat uns vollkommen geplättet.

Und am 10.03. – sowieso ein „besonderer Tag“ - machten sich dann zwei Damen auf den Weg. Mit einer positiven Einstellung und vertraglich abgesichert, stieg man in den Flieger um Bluff, der heute Jeff heißt, abzuholen:

Der Rückflug von Madrid war ein heilloses Chaos und auch die endlos lange Wartezeit ertrug Jeff mit stoischer Ruhe

Bluff in der Cafeteria
Bluff ruht in sich selbst


Nachdem zu wenig Personal für den Check In vorhanden war, verlängerte sich das ganze Prozedere und erst eine halbe Stunde vor planmäßigem Abflug konnten wir Jeff durch die Sicherheitskontrolle bringen. Die Garda ließ sich trotz der Hektik Zeit und konnte glücklicherweise davon überzeugt werden, dass Jeff nicht aus seiner Transportbox geholt werden muss. Nachdem Hund + Papiere abgenickt wurden, kam er auf einen LKW, der ihn zum Flugzeug brachte.

Mittlerweile hatten meine Mutter und ich nur noch 5 Minuten Zeit um zum Gate zu kommen. Mit hängender Zunge kamen wir nach einem Sprint dort an um kurze Zeit später ausgerufen zu werden. Unglücklicherweise hatte man für den Rückflug eine andere, neuere Maschine einsetzen müssen, die keinen Druckausgleich im Frachtraum hat. Nach Rücksprache mit dem Captain durfte Jeff nicht mit in die Kabine und wurde wieder ausgeladen.

Für uns bedeutete das, das wir erst am nächsten Tag (Dienstag) nach Hause fliegen sollten, aber zuerst musste der Hund vom Gepäckband abgeholt werden. Nachdem wir ihn vom Gepäckband auf einen Trolley gewuchtet hatten, wurde er quer durch den Flughafen zum Ticketschalter "chauffiert". Während Jeff geduldig in seiner Box lag und auf neue Entwicklungen wartete, versuchte ich mein Bestes um einen Ersatzflug zu bekommen. Nach all dem Stress den wir bis dahin hatten, gab es in der ganzen Geschichte doch noch eine positive Wendung: Bei dem schönen neuen Fluggerät gab es technische Probleme und es wurde für den Rückflug wieder eine "alte" Maschine eingesetzt, die über Druckausgleich im Frachtraum verfügte.

Also fing alles wieder von vorne an: Hund durch den Flughafen zur Sicherheitskontrolle gefahren, auf die Beamten warten und Jeff auf den LKW hieven. Da die Maschine ja jetzt ohnehin schon 2 Stunden Verspätung hatte, hatten wir diesmal richtig viel Zeit um zu unserem Gate zu gelangen - das diesmal direkt um die Ecke war. Insgesamt 4 verschiedene Leute haben mir bestätigt, dass Druckausgleich im Frachtraum vorhanden ist, so dass ich einigermaßen beruhigt einsteigen konnte.

In Frankfurt angekommen holten wir Jeff am Sperrgepäckschalter ab. Natürlich haben wir ihn sofort aus der Box geholt, ihn mit Wasser versorgt und ihn sich erst mal strecken lassen. Obwohl er ja zu diesem Zeitpunkt 7 Stunden in der Box verbracht hatte und dies ohne Murren, Maulen etc. über sich ergehen ließ, wirkte er auch hier nicht im geringsten schlecht gelaunt oder verstimmt.

Dann haben wir ihn uns ganz schnell geschnappt, mein Mann erwartete uns bereits ungeduldig, und auf ging's nach Hause. Auch ins Auto ist er problemlos eingestiegen, hat es sich sofort gemütlich gemacht und keinen Mucks getan, bis wir zu Hause waren. Einer ersten Wohnungsbesichtung folgte noch ein kurzer Spaziergang, damit er sich ein bisschen lockern konnte.

Die Nacht war sehr ruhig, er hat sie abwechselnd in seinem riesigen Hundebett oder auf dem Fußboden verbracht. Wie gesagt, wir waren total begeistert, mit welcher Engelsgeduld er diese Strapazen überstanden hat. Auf dem Flughafen war er natürlich DER Star und auch zahlreiche Streicheleinheiten von hundeverrückten Spaniern brachten ihn nicht aus der Ruhe. Es war wirklich ALLES total unproblematisch, auch das Verladen in die Box brachte ihn nicht aus der Fassung.

Auch hier benimmt er sich sehr brav, von dem Malheur mit dem Sofa (zweimal hat er das Sofa markiert - wir haben ihn zumindest in Verdacht, denn soviel kann aus keiner unserer Katzen raus gekommen sein) mal abgesehen. Er freut sich immer, wenn er unsere Katzen sieht und geht außerordentlich behutsam auf sie zu. Die Miezen sind noch nicht 100%ig überzeugt, machen aber große Fortschritte und gewöhnen sich mehr und mehr an das große zottige Ungeheuer.
Sogar bürsten lässt sich Bluff
A propos zottig... Sie hatten uns ja vorgewarnt, dass Jeff sich nicht bürsten lässt, bzw. dabei anfängt zu brummeln. Nun ja, wir haben einfach mal ganz vorsichtig mit einer sanften Bürste angefangen und auch hier macht er keine Anstalten, sich daneben zu benehmen. Sein Fell hat es leider absolut nötig, gebürstet zu werden, denn leider ist er stellenweise total verfilzt und struppig. Außerdem verliert er gerade in rauhen Mengen seine Unterwolle. Mit Streicheleinheiten und Leckerlies wird er dann belohnt. Ich weiß ja nicht, wie ihn seine vorherige Familie gekämmt hat, aber falls sie nicht so vorsichtig waren wie wir es sind, ist es absolut verständlich, dass er mal brummelt, wenn es ihm unangenehm ist und ziept.

Fressen ist momentan noch eine kleine Herausforderung, denn bislang haben wir noch nicht seinen Geschmack getroffen. Verschiedenste Varianten Dosen- und Trockenfutter, teilweise gemischt oder pur, fanden noch nicht so wirklich seine Zustimmung. An Keksen und ähnlichem Süßkram zeigt er jedoch reges Interesse - bekommen tut er es nicht. Aber mit besser geeigneten Sachen wie z.B. Fleischwurst, Leberknödel oder gekochtes Huhn kann er sich wenigstens halbwegs anfreunden. Hier stellen sich mir mal wieder Rätsel, denn die Vorbesitzerin hatte mir eigentlich gesagt, dass er normales Hundefutter bekommt. So ganz glauben kann ich das irgendwie nicht, denn wie erwähnt findet er an allem zuckerhaltigem großen Gefallen.

Bluff in seinem BettEr ist wirklich ein sehr lieber Hund, den man guten Gewissens auch mal wohin mitnehmen kann und der sich auch an der Leine hervorragend benimmt. Wir sind froh, dass letztendlich alles geklappt hat und er gehört schon jetzt voll zur Familie.

Jetzt döst er auch gerade vor sich hin, aber gleich machen wir uns noch zu unserem Abendspaziergang auf. Nach einem Betthupferl gräbt er bestimmt wieder sein Bett um, steckt die Nase in die Ritzen und schnaubt oder versteckt seinen Riesenschädel unter dem karierten Kissen. Er ist ein Prachtkerl, man muss ihn einfach lieben. Das Klavier hinter seinem Bettchen haben wir übrigens umgeräumt, so dass er mehr Platz hat. Der Postbote hat ihn gestern durchs Wohnzimmerfenster gesehen und sofort kam die Frage "Haben Sie einen Wolf im Haus?!". Sehr lustig!

Familie Schliszio

 

Einige Zeit später, nach einem Osterfest, zu dem Petrus Schnee einmal quer durch Deutschland gesandt hatte, erhielten wir folgende Zeilen:
Bluff und sein erster Schnee
"Uns geht es nach wie vor gut, Jeff ist ein klasse Hund und immer noch sehr lieb. Heute morgen haben wir einen schönen Schneespaziergang gemacht – welch seltenes Vergnügen hier in Wiesbaden! Ich weiß gar nicht, ob Jeff jemals schon Schnee gesehen hat - wohl eher nicht - aber anmerken lässt er sich natürlich nichts. Bei so einem Highlight hab ich natürlich die Kamera mitgeschleppt und möchte Ihnen die schönsten Bilder nicht vorenthalten.
Fleißig sind wir weiterhin mit Jeffs Fellpflege beschäftigt; ich denke die Früchte unserer Arbeit kann man auf den Bildern erkennen. Er war ja schon so ein bildschöner Hund, aber mittlerweile sieht er auch gepflegt aus und sein Fell glänzt. Die Fellpflege wirkt sich natürlich auch positiv auf seinen Eigengeruch aus :-)
Auch seine (und unsere!) Fitness wird immer besser. Ich denke nicht, dass er früher viel Auslauf hatte undBluff im Schnee dementsprechend hatte er kaum Training und zwangsläufig keine Muskeln. Autofahren zu anderen Gassistrecken usw. läuft prima, ich habe noch nie einen Hund erlebt, der so brav Auto fährt. Ladeklappe vom Kombi auf, Jeff rein, Jeff legt sich hin und bis man ihn am Ziel wieder rausholt, könnte man vergessen, dass ein Hund im Auto ist. Er jammert nicht, versucht nicht auf die Rücksitze zu klettern oder sonst etwas in dieser Art. Auch wenn wir unterwegs andere Hunde treffen, gestaltet sich das völlig unproblematisch. Er läuft schwanzwedelnd auf alles zu was 4 Pfoten hat und begegnet auch Rüden ohne Vorurteile. Wenn der andere nicht freundlich gestimmt ist, kommt Jeff auch anstandslos mit uns mit und hat das Thema sehr schnell abgehakt.
Das 'Fressproblem' haben wir auch in den Griff bekommen, denn seine Mahlzeiten bekommt er immer mit Leberwurstbrühe (ein bißchen heiße Brühe mit einem Stückchen Leberwurst vermischt) verfeinert und da läuft ihm buchstäblich das Wasser im Mund zusammen.

Bluff

Wir sind überglücklich, dass Jeff bei uns ist und möchten ihn nie wieder hergeben. Er ist so ein süßer, verschmuster Kerl der so viel wie möglich in unserer Nähe sein will und wird heiß und innig geliebt von uns.“

Wieder vergingen einige Wochen, Pfingsten war schon verstrichen, dann kamen wieder News von Jeff:

Jeff ist mittlerweile kastriert und hat alles gut überstanden. Sein Ego hat in den ersten Tagen danach massiv gelitten, was aber wohl eher an seinem Lampenschirm lag, den er anhatte. Mein Mann hatte in der Zeit Urlaub, das haben wir extra so gelegt, und nachdem er aus dem gröbsten raus war, haben wir ihm (Jeff) das Ding nur noch nachts angezogen.
Jeff
Bei dieser Gelegenheit haben wir gleich die Gunst der Stunde genutzt um ihm erneut Blut abzuzapfen für einen vergleichenden LM-Test. Und man soll sich ja nicht zu früh freuen, der Titer ist nämlich doch leicht nach oben gegangen und liegt jetzt bei 1:64. Jeff bekommt seitdem 3x täglich Allopurinol und wenn die Packung aufgebraucht ist, werden wir ihn erneut testen lassen um zu sehen ob es anschlägt.

Nichts desto trotz können wir stolz auf unseren Mala sein. Mussten wir ihn beim ersten Tierarztbesuch noch mit 5 Leuten festhalten, schaffen es mein Mann und ich jetzt alleine, während der Arzt an ihm rumhantieren darf. Er hat sich innerhalb dieser kurzen Zeit super gemacht, findet sich dann sehr schnell mit seinem 'Schicksal' ab und lässt die Behandlung über sich ergehen.

Jeff, der mittlerweile auch über eine stattliche Anzahl an Spitznamen verfügt (Stinkebär, Schätzchenbär, Mala, Sing-Sing um nur einige zu nennen) ist überall DER Star, egal wo wir hingehen. Seitdem es wärmer ist machen wir es oft so, dass wir erst eine schöne Runde gehen und uns dann in einem Restaurant mit Außenbereich erstmal stärken. Ich habe noch nie erlebt, dass ein Hund mit einer derart imposanten Statur so viele bewundernde Blicke auf sich zieht. Das wird einem ja schon fast unangenehm ;-) Bei Spaziergängen sprechen uns wildfremde Leute an und von fast jedem Passanten hört man "So ein schönes Tier" oder ähnliches. Mit seiner kontaktfreudigen Art läuft er auf jeden schwanzwedelnd zu und ist erst zufrieden, wenn er sich ein paar Streicheleinheiten abgeholt hat. Nicht, dass er sowas zu Hause nicht bekommt, aber davon kriegt man bekanntlich ja nie genug. Nach der Interessentenflut hatten Sie ja auch schon festgestellt, dass er über etwas ganz besonderes verfügt und das können wir mit den o.g. Erfahrungen nur bestätigen. Jeff hat etwas an sich, dass bei jedem ans Herz geht.
Jeff
Leider hab ich ihn noch nicht gemessen wie groß er in cm ist, aber beim TA hatten wir ihn gewogen und er kam auf stattliche 41,5 kg. Neulich haben wir eine Deutsche Dogge getroffen und es hat Jeff doch sichtlich irritiert, dass es jemanden gibt, der größer ist als er!

In unserer Nähe wohnt sogar ein Huskypärchen, aber der Rüde musste bei der ersten Begegnung mit Jeff sein Mädchen verteidigen und seitdem sind beide nicht von dem jeweils anderen begeistert. Schade eigentlich, denn es kommt nicht so oft vor, dass man so einen 'Verwandten' sieht.

Im Auto darf er jetzt sogar immer auf der Rückbank mitfahren - das liegt aber eher daran dass mein Kombi eine verhältnismäßig hohe Ladekante hat und er nicht gut da hoch kommt. Auf den Rücksitz kann er besser klettern. Ich habe so eine spezielle Schondecke gekauft die man an den Kopfstützen einhängt, so haben wir wenigstens den gröbsten Dreck im Griff. Und wo gehobelt wird, fallen ja bekanntlich Späne.

Jetzt hab ich wieder einen halben Roman geschrieben, aber was ich damit eigentlich sagen will ist, dass Jeff unser Leben unendlich viel bereichert hat und wir ihn abgöttisch lieben.“

 

Anfang August 2008 fanden Jeff's Menschen dann wieder Zeit von ihrem Prachtburschen zu berichten:

Jeff

Jeff"Uns geht es allen gut, vor allem Jeff freut sich, dass das Thermometer momentan nicht übermäßig sommerliche Temperaturen anzeigt. Leider hatte er sich letzte Woche eine Blasenentzündung eingefangen, die haben wir glücklicherweise ganz schnell in den Griff bekommen. Beim Tierarztbesuch haben wir gleich die Gunst der Stunde genutzt und noch ein bisschen Blut abgezapft. Montag müssten wir die Ergebnisse bekommen, hoffentlich schlägt das Allopurinol an. Die Blasenentzündung an sich soll aber eine ganz 'normale' sein und nichts mit der Leishmaniose zu tun haben.

Unser Dicker wiegt mittlerweile 43,5 kg (!), das hat für unser Empfinden viel mit der Kastration zu tun, denn danach ist das Gewicht schlagartig nach oben geschnellt. Natürlich bekommt er auch das 'ein oder andere' Leckerli, aber ein bisschen verwöhnen muss man den Schatz ja auch. Als Ausgleich gibt es jetzt Light-Futter und kleinere Portionen.

Im Anhang sende ich Ihnen ein paar Fotos, die noch während der Fussball-EM entstanden sind. Jeff musste zeigen wo er jetzt hingehört und wir wurden von noch mehr Passanten als ohnehin schon angesprochen. Das Sofa-Bild sollte so zwar nicht sein, aber nach einem überstürztem Aufbruch zum Autokorso fahren, haben wir einfach keine Vorkehrungen getroffen. Am besten gefällt mir noch, dass er Po an Po mit der Katze zusammen liegt. Und zwar ausgerechnet der, die ihm sonst gerne mal einen Schwinger verpasst! Möchte nur wissen, wer zuerst da war... Tja, das sind unsere Grauen!"

Jeff

Diese Vermittlung ist von ihrem Ablauf her selbst nach vielen Jahren Tierschutzarbeit einzigartig – und das alles für einen Hund, der schon 9 Jahre alt ist und maßgeblich getragen von Menschen, die zwar Hundeerfahrung haben, aber keine mit Malamuten. Aufgeklärt und nach allen Seiten abgesichert, beginnt nun ein neuer Tagesablauf, einbezogen der große Malamute-Bär „Jeff“. Denn Jeff ist kein „Bluff“, er ist ein wunderbarer Kamerad, der hoffentlich noch viele schöne Jahre in diesem Zuhause leben darf.

Wir können nur den Hut ziehen vor so viel Engagement und ein herzliches DANKE sagen.
Auch an Samojeden in Not DANKESCHÖN – für die tolle Zusammenarbeit – und hier noch besonders an Diana auf Mallorca „gemeinsam ist man eben stark“.
 


 

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