Allzeit quietsch-lebendig und aktiv : der Floh

Nach den Ergebnissen einer aktuellen Studie ist jeder achte Hund und jede vierte Katze nicht allein in ihrem Pelz unterwegs, sondern beherbergt eine Vielzahl kleiner und unliebsamer Mitbewohner: Flöhe.

Flöhe sind aber nicht nur unbeliebt, sondern können sogar richtig krank machen. Nicht nur, dass rund ein Fünftel der befallenen Hunde und etwa 12 % der Katzen gegen Flöhe allergisch sind und schon auf einzelne Stiche mit stark juckenden Hautausschlägen reagieren, Flöhe übertragen auch Bandwurm-Entwicklungsstadien. Am Ende einer Flohbehandlung sollte also immer gegen Bandwürmer entwurmt werden, da Hund und Katze mit der Fellpflege doch schnell mal einen Floh herunter schlucken.
Auch ohne Allergie führt Flohbefall schnell zu Hauterkrankungen beim befallenen Tier, die Tiere kratzen sich, kleine Hautwunden entstehen, die rasch größer werden, sich entzünden und später zu Ekzemen und großflächigem Haarverlust führen. Gerade bei massivem Flohbefall drohen jüngeren Tieren auch negative Folgen durch Blut- und somit Eisenverlust.

Interessanterweise steigt in den Wintermonaten die Zahl der von Flöhen verursachten Hauterkrankungen bei Hund und Katze deutlich an – eine Auswirkung des zunehmenden Bewusstseins, dass Zecken nicht ganz ungefährlich sind, die aus diesem Grund während der warmen Jahreszeit angelegten Halsbänder oder aufgebrachten Spot-on-Präparate schrecken auch die Flöhe ab. Mit dem Ende der Zeckenbekämpfung im Herbst kommt dann die „Stunde der Flöhe“, einmal aufgesprungen, vermehren sie sich in den warmen Wohnungen rasant, unter den idealen Bedingungen von Teppichböden und Polstermöbeln

Heute stehen für die Flohbekämpfung Mittel mit lang anhaltender Wirkung und einfachster Handhabung zur Verfügung, die im wesentlichen darauf abzielen, den Vermehrungszyklus des Flohs zu unterbinden. Ihr Tierarzt wird Sie hier gerne kompetent beraten.


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