Insektenstich

Sommerzeit ist nicht nur Urlaubszeit, sondern auch Insekten-Zeit. Sind Fliegen uns allenfalls lästig, für das eine oder andere Haustier wenigstens noch Jagdobjekt, hört bei Bienen und sonstigem Stechgetier meist aller Spaß auf – und das zu Recht. Nicht nur Menschen können allergisch gegen Insektengifte sein, auch Heimtiere laufen Gefahr, an einem allergischen Schock zu sterben. Selbstverständlich können auch bei Tieren, die an ungünstigen Stellen gestochen werden, die Atemwege zu schwellen und das Tier ersticken.
Wie bei allen anderen akuten Erkrankungen ist Ruhe bewahren das oberste Gebot, denn die Nervosität des Tierhalters überträgt sich schnell auf das Tier. Falls Sie einen Stachel sehen können, entfernen Sie ihn vorsichtig mit einer Pinzette. Kühlen ist grundsätzlich nie verkehrt, egal ob mittels Umschlägen, Eiswürfeln, Kühlkissen aus der Gefriertruhe (nicht direkt auf felllose Haut) oder Wasserbeutel. Im Idealfall können Sie Ihr Haustier in der nächsten Zeit im Auge behalten und darauf achten, ob eine Veränderung im Befinden eintritt. Neben der Atmung sind die Schleimhäute ein wichtiger Indikator. Wenn man eine Lefze anhebt und mit dem Daumen auf das Zahnfleisch drückt, wird es erst weiß, muss aber innerhalb von 1-2 Sekunden wieder rosa sein. Dauert es bis zur Rückfärbung länger, ist dies ein Hinweis auf einen Schock, also ein „richtiger“ Notfall. Der nächstgelegene Tierarzt muss umgehend aufgesucht werden.
 

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