Ohrmilben

Auch diese hoch ansteckenden Milben werden hauptsächlich durch direkten Kontakt übertragen und befallen Hunde, Katzen und andere Kleintiere gleichermaßen. Ihr überwiegender Lebensraum ist der Gehörgang, außerhalb können sie jedoch speziell bei Katzen heftigen Juckreiz und allergische Reaktionen hervorrufen. Die durch die Milben verursachten Ohrentzündungen jucken stark, ein schwarzes, krümeliges Ohrsekret ist ein weiteres Erkennungszeichen. Befallen werden vorwiegend Jungtiere, ältere sind oft symptomlose Träger.
Meist lassen sich die Ohrmilben bereits mit dem Otoskop erkennen, ansonsten erfolgt die mikroskopische Untersuchung eines Ohrabstrichs. Leider gilt auch hier: werden bei einem Tier Milben festgestellt, sollten alle übrigen (für mindestens drei Wochen) mitbehandelt werden. In Einzelfällen kann die Anwendung eines Kontaktinsektizids in der Umgebung erforderlich sein. Für Tiere, bei denen der Verdacht auf Ohrmilben außerhalb des Gehörgangs besteht oder die sich nicht mit Ohrmedikamenten behandeln lassen, können hoch wirksame Spot-on-Präparate verwendet werden.
 

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