Keine Schokolade für Hunde

Das in der Schokolade enthaltene Theobromin ist für Hunde ab etwa 100 mg pro Kilogramm Körpergewicht tödlich. Diese Menge erhalten Sie, wenn Sie einem Pekinesen eine Tafel Vollmilchschokolade oder einem mittelgroßen Hund (10 - 15 kg) eine Tafel Zartbitter oder drei Tafeln Vollmilch füttern. Die Wirkung tritt übrigens erst einige Stunden nach dem Verzehr auf. Anzeichen sind starkes Hecheln, Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, teilweise epileptische Anfälle, innere Blutungen - es gibt kein Gegenmittel den darauf folgenden Tod zu verhindern.


Lebensgefahr für Hunde durch den Süßstoff Xylit

Xylit wird in vielen (menschlichen) Lebensmitteln als Zuckerersatz verwendet. Ein Spezialist für klinische Toxikologie bei der ASPCA ("American Society for the Prevention of Cruelty to Animals), Dr. Dunayer, wies in einer Fachzeitschrift darauf hin, dass Xylit die Produktion des körpereigenen Insulins derartig steigern kann, dass es zu einem lebensgefährlichen Abfall des Blutzuckerspiegels kommen kann. Betroffene Hunde hätten circa 30 Minuten nach dem Verzehr größerer Mengen Xylit-haltiger Süßwaren mit Verlust der Koordination, Schwächeanfällen und Krämpfen reagiert. Es scheint auch Hinweise auf durch Xylit verursachte Leberschäden zu geben.
Bei der ASPCA wurden seit Juli 2003 45 derartige Vergiftungsfälle gemeldet.
Hunden sollten daher grundsätzlich keine für den Menschen bestimmten Lebensmittel verfüttert werden.
 

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