Stromschlag

An der Ein- und Austrittsstelle des Stroms kommt es zu Verbrennungen. Der Strom führt zu einer unwillkürlichen Verkrampfung der Muskeln im Körper, davon ist auch das Herz (ebenfalls ein Muskel) betroffen, der Köper wird daher nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt. Es kann zu Kammerflimmern kommen, schließlich zu Herz- und Atemstillstand.

Als allererstes müssen Sie die Stromzufuhr unterbrechen oder falls dies nicht möglich ist, das Tier mit einem nicht metallischen Hilfsmittel (Holzlatte, Ast..) aus der Gefahrenzone schieben, größte Vorsicht ist bei feuchtem Untergrund erforderlich.
Erst wenn Ihnen selbst keine Gefahr mehr durch die Stromquelle droht, können Sie das Tier berühren und Hilfe leisten.

Prüfen Sie zunächst die Vitalfunktionen, sind diese nicht vorhanden, beginnen Sie mit der Reanimation (Beatmung und / oder Herzmassage). Sind Herzschlag und Atmung vorhanden, das Tier jedoch bewusstlos, dann halten Sie die Atemwege frei (überstrecken des Kopfes etc.). Brandwunden können Sie mit kaltem Wasser kühlen.

Das Tier sollten Sie nach einem solchen Ereignis immer einem Tierarzt vorstellen und es auch in den folgenden Tagen genau beobachten, da Folgeschäden wie Herzrhythmusstörungen oder Wassereinlagerungen in der Lunge auftreten können.


 

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