Weintrauben bzw. Rosinen giftig für Hunde?

Das britische Institut Veterinary Poisons und das Amerikanische Poisons Control Center (ASPCA) warnen unabhängig voneinander vor dem Verzehr von Weintrauben bzw. Rosinen durch Hunde. ASPCA sammelt entsprechende Daten seit 1989 und konnte Fremdstoffe, wie z.B. Spritz- oder Düngemittel als Ursache für häufig nach dem Verzehr von Weintrauben bei Hunden auftretende Vergiftungsanzeichen ausschließen.
Derzeit ist noch nicht bekannt, welcher Inhaltsstoff der Weintraube bei den Hunden zu Magenkrämpfen, Erbrechen und Durchfall führt. Bei einigen Hunden entwickelte sich in den folgenden Tagen ein Nierenversagen, das sich durch stetig steigende Kalziumwerte im Blut und einen erhöhten Kreatinspiegel ankündigte. Dieser Prozess führt unbehandelt zum Tod des Hundes, da kein Urin mehr produziert werden kann.
Bitte suchen Sie bei Verdacht auf eine Weintraubenvergiftung unbedingt schnellstmöglich einen Tierarzt auf. Im Darm ist es evt. möglich, das Gift mit Aktivkohle zu binden, der Hund benötigt jedoch noch weitere medizinische Hilfe.
(Quelle: wdr aktuell)
 

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