Nordische Rassen


 

Da es bereits eine Vielzahl guter Rassebeschreibungen und Rassestandards im Internet gibt, haben wir uns absichtlich auf einen kurzen überblick beschränkt.

 

 

Nordische Hunde

 

Unter diesem Begriff werden viele verschiedene Rassen zusammengefasst, die sich grob in vier Kategorien unterteilen lassen. Da sind die Nordischen Jagdhunde, die Nordischen Hütehunde, die Japanischen Hunderassen und die bekanntesten Vertreter, die Schlittenhunde.

 

Allen gemeinsam sind einige charakteristische Merkmale wie das Stehohr und die über dem Rücken getragene Rute, das prächtige, für die extremen arktischen Bedingungen geschaffene Fell und die für Arbeitstiere erforderliche Stärke, Robustheit und Ausdauer. Im Allgemeinen verfügen sie über ein freundliches Wesen, sehr menschenbezogen, voller Taten- und Bewegungsdrang. Die meisten sind auch leidenschaftliche Jäger, für deren Freilaufmöglichkeiten es je nach Rasse und einzelnem Hund deutliche Einschränkungen geben kann (bis hin zur generellen Nicht-Ableinbarkeit).

 

Die Halter Nordischer Hunde müssen auf den eigenständigen, nicht von Grund auf gehorsamen, aber überzeugbaren Charakter ihrer Hunde eingehen, ihrem Bedürfnis nach Bewegung und Beschäftigung Rechnung tragen und sich oft immer wieder aufs Neue der Rudelführung würdig erweisen – andernfalls ist der Weg hin zum „verhaltensauffälligen“ oder gar „verhaltensgestörten“ Nordischen Hund nicht weit. Einen Nordischen Hund besitzt man nicht, sondern die Haltung eines Nordischen ist eine zeitintensive Aufgabe, der es sich jeden Tag und bei jedem Wetter aufs Neue konsequent, aber liebevoll zu stellen gilt.

 

Schlittenhunde (Alaskan Malamute, Grönlandhund, Samojede, Siberian Husky)

 

Nordische Jagdhunde (Elchhund, Finnenspitz, Laika-Rassen u.a.)

 

Nordische Hütehunde (Buhund, Vallhund, Lapphund u.a.)

 

Japanische Hunderassen (Akita Inu, Shiba Inu u.a.)