Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz entschied, dass das Verbot des Versandhandels mit apothekenpflichtigen Tierarzneimitteln rechtens und verfassungskonform ist. Das Gericht sieht einen wesentlichen Unterschied zwischen Humanarzneimitteln und Tierarzneimitteln. Es vertritt die Auffassung, dass Menschen bei der Einnahme von nicht verordneten Arzneimitteln im eigenen Interesse falsche oder gefährliche Behandlungen vermeiden. Das Risiko, dass aus wirtschaftlichen Gründen verantwortungslose Tierhalter Arzneimittel über das medizinisch Notwendige an Tiere verabreichten und so Gefahren für die Tiere, aber auch für Menschen (Nahrungskette) entstehen, rechtfertige das Verbot des Versandhandels mit apothekenpflichtigen Tierarzneien.

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