Auch ein Hund kann Anspruch auf Unterhalt haben

Über Beziehungen und Tiere hatte im weitesten Sinne auch das Oberlandesgericht Zweibrücken zu entscheiden. Ein Ehepaar hatte bei der Scheidung vereinbart, dass die bislang gemeinsam gehaltene Hündin bei der Frau verbleiben solle und der Mann monatlich bis zum Tod der Hündin eine Summe von 100,-- Euro zahle. Nach einiger Zeit wollte der Mann diese Zahlungen einstellen, wogegen sich die Frau wehrte. Das von ihr angerufene Amtsgericht Ludwigshafen urteilte, dass der Vertrag rechtens sei und der Mann zahlen müsse. Daraufhin rief dieser das Oberlandesgericht an und unterlag dort ebenfalls. Bis zum Ableben des Hundes muss die vertraglich vereinbarte Pension weiter gezahlt werden. (Az. 2 UF 87/05)
 

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